Der internationale Drogenhandel als sicherheitspolitisches Risiko. Eine Erklärung der deutschen und US-amerikanischen Gegenstrategien

Friesendorf, Cornelius— 2001

Dieser Band ist im Rahmen eines Forschungsprojektes zu internationalen Sicherheitsrisiken entstanden. Ziel des Bandes ist es, die deutschen und US-amerikanischen Strategien gegen den internationalen Drogenhandel zu vergleichen und Unterschiede zu erklären. US-amerikanische Politiker versuchen, das Drogenangebot durch repressive Maßnahmen zu verringern. Die Vereinigten Staaten üben diplomatischen Druck auf Drogenanbau- und Transitstaaten aus, gehen teilweise unilateral vor und setzen ihre Streitkräfte gegen den Drogenhandel ein. Deutsche Entscheidungsträger dagegen setzen Anbau- und Transitstaaten kaum unter Druck und betrachten Unilateralismus und Militäreinsätze zur Lösung des Drogenproblems skeptisch. Erklärungsfaktoren für die unterschiedlichen Strategien sind unterschiedliche Risikowahrnehmungen, politisch-militärische Kulturen und Institutionen.

TitleDer internationale Drogenhandel als sicherheitspolitisches Risiko. Eine Erklärung der deutschen und US-amerikanischen Gegenstrategien
AuthorFriesendorf, Cornelius
PublisherLit-Verlag (http://www.lit-verlag.de)
LocationMünster et al.
Date2001
IdentifierISBN: 3-8258-5326-8, Lit-Verlag: Münster et al.<br>208 S., 25.90 EUR, br.
Appeared InForschungsberichte internationale Politik Bd. 27
Languageger
TypeText
Formatapplication/pdf