Arbeitsstellen

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Anthropologie der Emotionen

Die Erforschung der menschlichen Emotionalität ist in der jüngeren Vergangenheit in den Interessefokus einer Vielzahl geistes-, natur- und soziawissenschaftlicher Fächer gerückt und beginnt sich zunehmend als ein bedeutendes transdisziplinäres Forschungsfeld zu etablieren. Dies spiegelt sich vor allem auch in der Einrichtung des Exzellenzclusters »Languages of Emotion« (LoE) an der Freien Universität Berlin wider.

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Medizinethnologie / Medical Anthropology

Die Medizinethnologie hat sich im deutschsprachigen Raum als eigenständige Subdisziplin der Ethnologie etabliert. Im Anschluss an die englischsprachige Medical Anthropology, die in den USA und Großbritannien zu den stärksten Forschungsrichtungen der Sozial- und Kulturanthropologie zählt, untersucht sie all diejenigen Phänomene, die in Gesellschaften und Kulturen weltweit mit Krankheit, Gesundheit und Heilung verbunden sind.

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Umweltanthropologie

Im Zentrum der Arbeitsstelle Umweltanthropologie stehen sozial-anthropologische Forschungsfragen der Klima- und Katastrophenforschung in europäischer und außereuropäischer Perspektive mit einem Fokus auf afrikanische und asiatische Länder. In vergleichender Perspektive werden kulturelle und soziale Prädispositionen der unterschiedlichen Naturwahrnehmung und Naturaneignung untersucht und Strategien der Mitigation von Naturgefahren sowie die Bewältigung von Naturkatastrophen analysiert.

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Visual and Media Anthropology

Die Arbeitsstelle Visual and Media Anthropology am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin ist derzeit an drei größeren Verbundforschungsprojekten beteiligt: dem EU-Projekt SPRING (ALFA III), dem EU-Projekt WRITER (Lifelong Learning) sowie dem BMBF-Projekt ANIK, hier mit einem Teilprojekt zur Visualisierung und Kartierung von lokalem Wissen über alpine Naturgefahren. An der Arbeitsstelle ist ferner der weiterbildende internationale Masterstudiengang Visual and Media Anthroplogy angesiedelt.

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Katastrophenforschung

Die Katastrophenforschungsstelle ist eine katastrophensoziologische und -ethnologische, interdisziplinär arbeitende Einrichtung. Ihre Arbeitsbereiche umfassen den gesamten „Katastrophenzyklus“, also die Entstehungs-, Verlaufs- und Bewältigungsbedingungen von Krisen und Katastrophen: von der Risikowahrnehmung, Risikoreduktion und Katastrophenprävention über die Vorbereitung und Warnung bis zum Verhalten in Katastrophen, der Katastrophenbewältigung und dem nachhaltigen Wiederaufbau in Industriestaaten und den sog. "Ländern des Südens".