Transkulturelle emotionale Repertoires im und durch Reality TV

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Bildquelle: ProSieben

B02 (Margreth Lünenborg)

Transkulturelle emotionale Repertoires im und durch Reality TV

Mit Blick auf die weltweite Verbreitung und Veränderung mediatisierter Emotionen sowie deren Überführung in andere Gefühlsordnungen, untersucht das kommunikationswissenschaftliche Teilprojekt Casting- und Datingshows hinsichtlich der Frage, welche affektiven Resonanzen die komplexen Beziehungen zwischen Produzent_innen, Akteur_innen, dem Publikum und dem Fernsehtext hervorbringen. Indem erstmals Fragen zur Vergemeinschaftung durch Rezeption und Aneignung transkultureller Emotionsrepertoires gestellt werden, erschließt das Projekt ein neues Forschungsgebiet und liefert empirisch gestützte Einsichten in die gesellschaftlich wirksame Dimension des Affektiven im Reality TV.