Verkörperte Emotionen und affektive Zugehörigkeit im Migrationszusammenhang

A newcomer extending healing energy to the city, View from the Radio tower.
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Bildquelle: Copyright Nasima Selim 2014

C03 (Hansjörg Dilger)

Verkörperte Emotionen und affektive Zugehörigkeit im Migrationszusammenhang: Sufizentren und (neue) Pfingstkirchen in Berlin

Das Teilprojekt (TP) untersucht, wie affektive Erfahrungen der Zugehörigkeit im Migrationskontext über die Körperpraktiken religiöser Gemeinschaften (Sufiorden, Pfingstkirche) vermittelt werden. Mit einem ethnographischen Ansatz geht es der Frage nach, wie das emotionale Wissen der Gemeinschaften, das die affektiven Erfahrungen semantisiert, in Bezug auf das familiäre und gesellschaftliche Leben der Mitglieder artikuliert wird. Das TP befördert die Etablierung eines ethnologischen Forschungsfelds „Emotion, Religion und Verkörperung im Migrationszusammenhang“ und zeigt innerhalb des SFB, wie verkörperte Emotionen soziale Ordnungen konstituieren und gleichzeitig religiös-charismatische Gemeinschaften im urbanen Raum verorten.