Emotion und Relationalität in Formen (post-)migrantischen Theaters

C05 (Matthias Warstat)

Emotion und Relationalität in Formen (post-)migrantischen Theaters

In einem Vergleich von (post-)migrantischem Theater in Berlin und London untersucht das theaterwissenschaftliche Teilprojekt, wie zeitgenössische Theaterformen die affektive Kontur von Migrationserfahrungen im Zuge einer öffentlichen Verhandlung über Gefühle der Zugehörigkeit und der Distanzierung mitgestalten. Wenn im Theater Menschen zusammentreffen, die zu den gestalteten Darstellungen von Migration, Mobilität, komplex konstituierten Identitäten und Diskriminierungen je unterschiedliche Bezüge mitbringen, kommt es zu konflikthaften affektiven Relationen, die es zu beschreiben und zu analysieren gilt.