Forschung

2016-01-13 10.18.45_touse

Befürfnisse Geflüchteter in Notunterkünften

Die Katastrophenforschungsstelle untersucht in diesem Forschungsprojekt, welche Bedürfnisse geflüchtete Menschen in Notunterkünften in Deutschland haben. Dafür werden Interviews mit in die Betreuung von Geflüchteten eingebundenen Organisationen wie DRK, Malteser, Johanniter, Berliner Stadtmission, AWO geführt sowie mit Geflüchteten in Notunterkünften. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Hilfebedarfe (Vulnerabilitäten) der Geflüchteten mit dem Angebot, welches von Seiten der Sozialarbeiter*innen und freiwilligen Helfer*innen aus der Bevölkerung zur Verfügung steht, zusammenzubringen um eine Verbesserung der Hilfe zu erreichen. Weitere Forschungsprojekte sollen diese Fragen mit dem Ziel aufnehmen, die Unterstützung von besonders verletzlichen Menschen in Notlagen (Krisen und Katastrophen) zu optimieren.

Kophis

Kophis - Pflege- und Hilfsbedürftige im Katastrophenfall

Das Verbundprojekt KOPHIS befasst sich mit der Frage, wie die Resilienz von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Privathaushalten im Katastrophenfall gestärkt werden kann und wie zu diesem Zweck Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Pflegedienste und zivilgesellschaftliche Akteure stärker verzahnt werden können. Das Teilprojekt der KFS entwickelt dabei ein Szenarien basiertes und auf katastrophalen Prozess gerichtetes Verständnis der Unterstützungsbedarfe und Resilienzpotentiale besonders Hilfe- und Pflegebedürftiger.

leerfeld

Traditionelles Watershedmanagement in Sri Lanka - Lebensbedingungen und Vulnerabilität im Klimawandel

Das Projekt untersucht zum einen die natürlichen, sozioökonomischen und epistemologischen Grundlagen traditioneller Wasserspeichersysteme und zum anderen, welche Bedeutung diese für die moderne Wasserbewirtschaftung in Sri Lanka haben: Wie sind die über 2000 Jahre alten Techniken in das landschaftliche Gleichgewicht und die sozio-ökonomischen Lebensbedingungen integriert, welches traditionelle Wissen ist mit dieser Bewirtschaftungsform verbunden und wie wirken sich neue Wasserbewirtschaftungsformen, sozio-ökonomische und klimatische Veränderungen auf dieses traditionelle System aus? Die KFS berät das Projekt zu soziokulturellen Fragen, insbesondere hinsichtlich der Vulnerabilität (also der Verletzlichkeit der Menschen gegenüber unterschiedlichen Gefahren und Veränderungen) und der Belastbarkeit tradierter sozial-ökologischer- und physischer Systeme (Resilienz)

Berlin_Gewitter

WEXICOM - Wetterwarnungen: von der EXtremereigniss-Information zu KOMmunikation und Handlung

WEXICOM ist ein vom Hans-Ertel-Zentrum für Wetterforschung und Deutschen Wetterdienst gefördertes interdisziplinäres Forschungsprojekt in Zusammenarbeit zwischen der Freien Universität Berlin, dem Deutschen Komitee für Katastrophenvorsorge e.V., dem Forschungsforum Öffentliche Sicherheit sowie dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Mit einem inter- und transdisziplinären Ansatz der Meteorologie, Sozialwissenschaften und Psychologie trägt dieses Projekt zu einer optimalen Nutzung von Wettervorhersagen, mit dem Schwerpunkt auf Unwettern und deren Warnungen, bei. Das Ziel ist dabei, eine transparente und effektive Kommunikation von Risiken und Unsicherheiten für verschiedene Benutzergruppen zu ermöglichen.

erste-ebene

FloodEvac - Katastrophenkulturen. Vulnerabilität, Warnung und Evakuierung bei Hochwassern und kulturelle Bedingungen effektiver Katastrophenbewältigung

Das Verbundprojekt FloodEvac entwickelt einen Beitrag zur Optimierung des Bevölkerungsschutzes im Falle von Hochwasserereignissen in Deutschland und Indien. Im Teilvorhaben „Katastrophenkultur“ entwickelt die Katastrophenforschungsstelle ein Rahmenkonzept zur Untersuchung von Katastrophenkultur(en) mit einem besonderen Fokus auf klimabeeinflusste Gefahren und überprüft sowie erweitert dieses im Rahmen empirischer Hochwasserstudien in Deutschland und Indien. Zudem werden Grundlagen zur kultursensitiven Entwicklung und Implementation technischer Lösungen im Katastrophenschutz erarbeitet. Die Ergebnisse tragen dazu bei ein vertieftes Verständnis der kulturellen Grundlagen und der Funktionsbedingungen der heterogenen organisierten Katastrophen(schutz)kulturen in Bundesrepublik Deutschland und Indien zu erlangen.

erste_ebene

INVOLVE – INitiate VOLunteerism to counter VulnErability

Das Verbundprojekt INVOLVE untersucht Vulnerabilität sowie Resilienz und freiwilliges Engagement kulturvergleichend in Deutschland und Indien. Im Teilvorhaben „Transdisziplinäre Integrative Vulnerabilitäts- und Resilienzbewertung und freiwilliges Engagement auf Milieuebene“ (TIV-MILIEU) entwickelt die Katastrophenforschungsstelle ein integratives und transdisziplinäres Rahmenkonzept zur Bewertung von Vulnerabilität und Resilienz gegenüber Extremereignissen, das konkret auf die Förderung freiwilligen Engagements im Kontext der Katastrophenvorsorge und -bewältigung ausgerichtet ist. Hierbei stehen konkrete, milieubedingte Ursachen und Wirkungen in verschiedenen sozialräumlichen Einheiten im Mittelpunkt der Untersuchungen. Die gewonnen Erkenntnisse dienen der Entwicklung, Evaluierung und Verbesserung von Strategien und Trainings für Endanwender im Katastrophenmanagment.

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VERSS - Aspekte einer gerechten Verteilung von Sichterheit in der Stadt

Das Verbundprojekt 'Aspekte einer gerechten Verteilung von Sicherheit in der Stadt (VERSS)' untersucht die gerechte(re) Verteilung von Sicherheit sowie der Balance von Sicherheit und Freiheit in der Stadt. Die Katastrophenforschungsstelle (KFS) setzt sich im Teilprojekt „Vulnerabilität und Sicherheit in der gerechten Stadt“ das theoretische und empirische Ziel, ein differenziertes Verständnis des milieuspezifischen Vulnerabilitäts- und Sicherheitsempfindens sowie der ressourcenbezogenen Vulnerabilität auf der einen Seite und Risikoeinschätzungen durch die BOS auf der anderen Seite zu erhalten. Besondere Berücksichtigung finden dabei sicherheitsbezogene Segregationsprozesse in der Stadt. Praktisches Ziel des Teilprojektes ist, auf Grundlage der theoretischen und empirischen Analysen ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Aushandlung von der gerechter(en) Verteilung von Sicherheit in der Stadt zu entwickeln.

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ENSURE - Verbesserte Krisenbewältigung im urbanen Raum durch situations-bezogene Helferkonzepte und Warnsysteme – ENablement of Urban Citizen SUpport for Crisis Response

Das Teilprojekt „Bevölkerungsverhalten und Szenarienentwicklung“ setzt in der ersten Phase nach dem Eintritt einer Krise bzw. Katastrophe an, in der die Menschen noch auf sich allein gestellt sind, Hilfe von außen, insbesondere professionelle Hilfe also noch nicht eingetroffen ist – die sogenannte Isolationsphase. Das Hauptziel dieses Vorhabens ist vor diesem Hintergrund ein vertieftes, auf konkrete Szenarien bezogenes Verständnis des menschlichen Verhaltens in der Isolationsphase.

Flughafenbegehung in Berlin Tegel

Soft Parts - Soziale Bestimmungsgründe der Sicherheit am Flughafen

Der Untersuchungsschwerpunkt des von der Katastrophenforschungsstelle bearbeiteten Teilprojektes "Training und Lernen in „High-Reliability Organisationen“ (HRO), Netzwerken und kritischen Infrastrukturen" liegt auf der Erforschung von Kommunikations- und Lernprozessen am Flughafen als einer „High Reliability Organization“ (HRO). Beleuchtet werden ebenso die Arbeitsmotivation und Vorschriftenakzeptanz - als wesentliche Voraussetzungen für gelingende Kommunikation und erfolgreiches Lernen - aus einer arbeitswissenschaftlichen Perspektive.

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OrgaStudieSH - Steuerungsmöglichkeiten für einen zukunftsfähigen Katastrophenschutzdienst in Schleswig-Holstein unter den Gesichtspunkten der Ehrenamtlichkeit sowie veränderter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen (abgeschlossen)

Die vom Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten Schleswig-Holstein finanzierte / beauftragte Organisationsstudie „Steuerungsmöglichkeiten für einen zukunfts- und leistungsfähigen Katastrophenschutzdienst in Schleswig-Holstein unter den Gesichtspunkten der Ehrenamtlichkeit sowie veränderter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen“ untersuch t die künftige Aufrechterhaltung und Struktur des Katastrophenschutzes in Schleswig-Holstein angesichts sich wandelnder gesellschaftlicher und finanzieller Rahmenbedingungen sowie sich verändernden Bedrohungslage.

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ANiK - Alpine Naturgefahren im Klimawandel - Deutungsmuster und Handlungspraktiken vom 18.-21. Jahrhundert (abgeschlossen)

Im Teilprojekt "Naturdeutungen im Wandel/Koordination", wird der Wandel von Deutungsmuster und Handlungspraktiken im Alpinen Naturgefahrenmanagement seit dem 18. Jahrhundert untersucht. Ziel des Vorhabens ist es, die historische Bedingtheit der herrschenden Deutungsmuster und Handlungspraktiken zu verdeutlichen, gesellschaftliche Umweltverhältnisse auf Denk- und Handlungsblockaden zu prüfen und alternative Entwicklungspfade mit Blick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel zu identifizieren.

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BaSiD - Sicherheiten, Wahrnehmungen, Lagebilder, Bedingungen und Erwartungen - Ein Monitoring zum Thema Sicherheit in Deutschland (abgeschlossen)

Das Gesamtprojekt BaSiD untersucht Sicherheit als vielschichtiges und multidimensionales Problem und bezweckt die Erstellung eines Barometers zu objektivierten und subjektiven Sicherheiten in einem interdisziplinären Verbund. Das Sicherheitsbarometer fokussiert sich auf Wahrnehmungen, Erwartungen und Gefühle zu Sicherheit in den Phänomenbereichen Kriminalität, Terrorismus, Naturkatastrophen und technische Großunglücke. An der KFS wurde das Teilprojekt "Risikoattribuierung im Raum bei Katastrophen und technischen Großunglücken (RisikoRaum)" bearbeitet.

Szenariendreh im stehenden Zug

SecuRail - Sicherheit im Personennahverkehr (abgeschlossen)

Die Katastrophenforschungsstelle (KFS) analysiert in diesem Projekt aus sozialwissenschaftlicher Perspektive Gefahrenarten im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, sie untersucht Möglichkeiten, Grenzen und ungewollte Nebenwirkungen des Einsatzes von automatisierten Alarmierungssystemen und fokussiert in einem weiteren Schritt das menschliche Verhalten von Passagieren in verschiedenen, für die Reisenden bedrohlichen Situationen. Hierzu wird ein Katalog potentieller Risiken und Gefahren erarbeitet, der zentrale Situationsmerkmale (Vorbedingungen, typische Verläufe, (ungewollte und gewollte) Auswirkungen von Handlungen) wichtige Einflussfaktoren, kontextspezifische Reaktionsmaßnahmen sowie beteiligte Akteurskonstellationen umfasst.

leerfeld

Kritische Infrastrukturen aus Sicht der Bevölkerung (abgeschlossen)