ANIK: Alpine Naturgefahren im Klimawandel

Deutungsmuster und Handlungspraktiken vom 18. bis zum 21. Jahrhundert (ANIK)

  

Das interdisziplinäre Verbundprojekt ANiK erforscht die Veränderungen im Umgang mit Naturgefahren im Alpenraum seit dem 18. Jahrhundert. Zentrale Fragestellungen sind, wie sich die Deutungsmuster und Handlungspraktiken im Laufe der Zeit verändert haben, ob sich das Naturgefahrenmanagement im Alpenraum in jüngster Zeit durch den Diskurs über die Klimaauswirkungen in einem Transformationsprozess befindet und welches lokale Wissen im Umgang mit Naturgefahren und Naturkatastrophen überliefert ist. Diese Fragen werden sowohl theoretisch wie auch empirisch unter Mitwirkung verschiedener sozial- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen erforscht.

 

© Christian Reichel

 

Projektpartner des Instituts für Ethnologie der Freie Universität Berlin sind:

der Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik der Technischen Universität München (Prof. Dr. Suda, Dr. Klaus Wagner), das Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen (Prof. Dr. Jakubowski-Tiessen) und die Eidg. Die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in der Schweiz (Prof. Dr. Irmi Seidl, Dr. Sylvia Kruse).

Laufzeit März 2011- Februar 2014

Projektvolumen insgesamt: ca. 850.000 Euro


Teilprojekt des Instituts für Ethnologie unter der Leitung von Prof. Undine Frömming

Das am Institut für Ethnologie an der Arbeitsstelle Umweltanthropologie angegliederte Teilprojekt: Alpine Naturgefahren im Klimawandel: Ethnologische und philosophische Perspektiven gliedert sich in zwei Arbeitspakete:

AP 1) Visualisierung und Kartierung von lokalem Wissen über alpine Naturgefahren (Christian Reichel)

AP 2) Von der Theodizee über die Technodizee zur Anthropodizee. Moralphilosophie und der Wandel der Deutungen von Natur im Zeichen des Klimawandels im Zeitraum von der Aufklärung im 18. Jahrhundert bis ins heutige 21. Jahrhundert im Alpenraum (Dr. Josef Bordat)


© Christian Reichel

 

Projektteam

Das Teilprojekt wird innerhalb der Arbeitsstelle Umweltanthropologie am Institut für Ethnolgie bearbeitet.

Projektleitung:

Prof. Dr. Urte Undine Frömming

Projektmitarbeiter:

Finanzierung

Das Projekt wird im Förderschwerpunkt „Soziale Dimensionen von Klimaschutz und Klimawandel“ im Programm „Sozial-ökologische Forschung“ des Deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Kontakt

Prof. Dr. Urte Undine Frömming

u.froemming@fu-berlin.de

Mehr Informationen zum Gesamtprojekt (Koordination Dr. Martin Voss): www.alpine-naturgefahren.de