Sarah Lempp

Sarah Lempp

Institut für Sozial- und Kulturanthropologie

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Arbeitsbereich Prof. Dr. Katharina Schramm

Adresse Landoltweg 9-11
Raum 108
14195 Berlin
Telefon (030) 838 59945
E-Mail sarah.lempp@fu-berlin.de

seit 01/2016

wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie im Bereich „Anthropology of Global Inequalities“ (Prof. Dr. Katharina Schramm)

10/2011 - 12/2015

Lektorin und Redakteurin

09/2005 - 09/2011

Magister-Studium Ethnologie und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig

08/2008 - 07/2009

Studium an der Universidade do Estado do Rio de Janeiro, Brasilien (DAAD-Jahresstipendium)

10/2004 - 07/2005

Studium Generale am Leibniz Kolleg, Tübingen

WiSe 2016/17
'Rasse' und Rassismus in Brasilien. BA-Seminar, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, FU Berlin

SoSe 2016

Methoden der Sozial- und Kulturanthropologie. BA-Übung, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, FU Berlin

WiSe 2013/14

Postkoloniale Perspektiven auf Gesellschaft und Wissenschaft. BA-Seminar im Rahmen des Komplementärstudiums an der Leuphana Universität Lüneburg (mit Ana-Cara Methmann)

SoSe 2012

Dominanzdomänen – Wer repräsentiert hier eigentlich wen? BA-Übung, Institut für Ethnologie, Universität Leipzig

Dissertationsvorhaben: "Of slippery objects and objective facts. Race and genetics in the context of affirmative action debates in Brazil"

In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich, wie in der brasilianischen Debatte um affirmative-action-Maßnahmen die Differenzkategorie ,Rasse‘ relevant gemacht wird und wie sich im Feld der Genomforschung die Produktion von Wissen über Ungleichheit vollzieht. Vor dem Hintergrund des in den letzten Jahren weltweit zu beobachtenden Genetikbooms fragt das Forschungsprojekt nach der Materialität von ,Rasse‘ sowie danach, unter welchen Bedingungen ,Rasse‘ hervorgebracht wird – ohne damit behaupten zu wollen, dass es so etwas ,wirklich‘ gebe. Vielmehr geht es im Sinne eines materiell-semiotischen Ansatzes darum, anhand des brasilianischen Beispiels nachzuvollziehen, wie WissenschaftlerInnen dieses slippery object dingfest machen. Die vermeintlich klare Trennung zwischen Natur/Biologie und Kultur/Gesellschaft gilt es dabei ebenso zu hinterfragen wie die Darstellung von Genetik als neutrale und unpolitische ,Wahrheitsmaschine‘, die objektive Tatsachen hervorbringt.

Betreuerin: Prof. Dr. Katharina Schramm

2014

“Whitening” and Whitewashing. Postcolonial Brazil is not an Egalitarian “Rainbow Nation”. In: The Postcolonialist, 4.3.2014.

2013a

Unterwegs im Black Atlantic. Capoeira zwischen Anpassung, Aneignung und Widerstand. In: Husseini de Araújo, Shadia / Tobias Schmitt / Lisa Tschorn (Hrsg.): Widerständigkeiten im Land der Zukunft. Andere Blicke auf und aus Brasilien, Münster: Unrast-Verlag 2013.

2013b

Rezension zu André Cicalo: Urban Encounters. Affirmative Action and Black Identities in Brazil. Palgrave MacMillan, New York 2012. In: CROLAR – Critical Reviews on Latin American Research Vol. 2, No. 2 (2013).

2013c

Über den Black Atlantic. Authentizität und Hybridität in der Capoeira Angola. Marburg: Tectum Verlag 2013.

Vorträge

09/2012

„Die Welt schwarz/weiß? Koloniale Spuren in Europas Blick auf die ,Dritte Welt’“. Vortrag im Rahmen der Interkulturellen Woche Döbeln

09/2011

„Capoeira Angola zwischen Afrika, Brasilien und Deutschland.“ Vortrag im Rahmen des JungforscherInnen-Forums bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde in Wien