Dr. Caroline Meier zu Biesen

Meier zu Biesen

Wiss. Mitarbeiterin (Prof. Dr. Hansjörg Dilger)

Aufgabenbereich

DFG-Projekt "Grenze als Symbol und Ursache kultureller Transformationsprozesse: der traditionelle Medizinsektor in Sansibar"

Adresse Landoltweg 9-11
Raum 104
14195 Berlin
Telefon (030) 838 63544
E-Mail cmeier@zedat.fu-berlin.de

Wissenschaftliche Tätigkeiten

2017-2019
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Projekt "Grenze als Symbol und Ursache kultureller Transformationsprozesse: der traditionelle Medizinsektor in Sansibar"

2015-2017
Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale (INSERM), Forschungseinheit: Centre de recherche médecine, sciences, santé, santé mentale, société (Cermes3)/ École des autes Études en Sciences Sociales, Paris, Frankreich
Wissenschaftliche Mitarbeiterin [Post-Doc] im ERC-Projekt From international public health to global health

2014
Faculty of Medicine, Department of Mental Health, University of Uganda
Senior Visiting Lecturer

 2014
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
Drittmittelprojekt "Konzeption und Durchführung von Trainingsseminaren zum Thema Non-communicable Diseases: Diabetes and Hypertension" [in Kooperation mit World Doctors und dem Gesundheitsministerium Sansibar]

2014
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin;
- Koordination des Arbeitskreises Medical Anthropology

 2012
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin
- Durchführung des Workshops: Health education and integrative community-based health care [in Kooperation mit World Doctors und dem Gesundheitsministerium Sansibar]

2011-2012
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin
- Konzeption und Durchführung des Projekts: Bridging gaps in healthcare and healing: Traditional medicine and the biomedical health care sector in Zanzibar [in Kooperation mit World Doctors und dem Gesundheitsministerium Sansibar]

 

Akademische Abschlüsse

2012
Dr. phil. in Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin

2005
M.A. in Ethnologie, Soziologie, Erziehungswissenschaften, Freie Universität Berlin


Förderungen

2014
Förderung für das Forschungsprojek „Co-medicating diabetes in Zanzibar among doctors and healers” (in Kooperation mit World Doctors)

2007 - 2010
Promotionsstipendium von derFriedrich-Ebert-Stiftung (FES)

2006 - 2007
Forschungsförderung von der Forschungskommission (FK), FU Berlin

2005
Stipendium für ein Auslandspraktikum in Afrika, DAAD

2003
Forschungsförderung von der Forschungskommission (FK), FU Berlin


Mitgliedschaften

AG Medical Anthropology e.V.

Affective Epistemologies, Freie Universität Berlin

American Anthropological Association (AAA)

European Association of Social Anthropologists (EASA)

Medical Anthropology Young Scholars (MAYS)

Groupe Ecriture, École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris

Groupement d'intérêt scientifique Études asiatiques, Paris

British Institite in Eastern Africa, BIEA, Nairobi

Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde (DGV)

2014
Faculty of Medicine, Department of Mental Health, University of Uganda
- MA-Seminar Anthropology of Infectious Diseases

2014
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
- BA-Seminar Ethnographien Ostafrikas

2011
Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin
- BA-Seminar Qualitative Forschungsmethoden
- BA-Seminar Religion, Kosmologie und lokales Wissen

2009
Abteilung Entwicklungsfördering, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Berlin
- Entwicklungspolitik und fairer Handel


Forschungsinteressen

Regional
Ostafrika (Tansania, Sansibar, Kenia, Äthiopien)
Indien

Thematisch
Global Health, soziale Ungleichheit und Medizin; Anthropologie der Medikamente; Traditionelle Medizin; HIV/AIDS; Malaria, Migration und Gesundheit


Aktuelles DFG-Projekt:

"Grenze als Symbol und Ursache kultureller Transformationsprozesse: der traditionelle Medizinsektor in Sansibar"

 In jüngster Zeit ist die Rede von einer „Renaissance“ der traditionellen Medizin im subsaharischen Kontext. Als Belege für diese Entwicklung werden die formelle Anerkennung von traditionellen Heilern bzw. die Integration traditioneller Medizin in die staatliche Gesundheitsversorgung, die formale Etablierung von Heilerverbänden und eine Zunahme des Interesses an traditionellen medizinischen Praktiken und Wissensbeständen von Seiten externer Akteure, wie NGOs, der WHO oder Forschungsinstitutionen, angeführt.

Neben der unmittelbaren Relevanz von Heilern für die lokale Gesundheitsversorgung widmen sich ethnologische Studien in den letzten Jahren gezielt der Handlungsmacht (agency) von Heilern unter dem theoretischen Paradigma der Grenze und des Grenzüberschreitens (border-crossing). Dieser Leitgedanke fokussiert auf die Verwobenheit des Symbolischen und Materiellen im Begriff der Grenze; das heißt, wie Grenzen durch konkrete (therapeutische) Handlungen überschritten, neu verhandelt und konstituiert werden. Ferner wird die traditionelle Medizin in der Medizinethnologie als „strategische Ressource“ konzipiert, die sich in Abgrenzung zu anderen medizinischen Traditionen, einschließlich der Biomedizin, formiert. Unter diesem Paradigma wird nicht nur der Gebrauch der traditionellen Medizin untersucht, d.h. wie eine bestimmte Praxis unter den gegebenen (gesundheits-)politischen Umständen als „nützliche“ Medizin erkannt wird, sondern auch, welche Rückwirkung mit dieser Instrumentalisierung auf die lokale medizinische Praxis und die damit verbundenen Wissensbestände verbunden ist.

Obgleich eine Reihe von Forschungen zur Entwicklung traditioneller Gesundheitssektoren, zur Spezialisierung von Heilern oder zu ihrem Beitrag in der Begegnung schwerer Epidemien existieren, wird in ethnologischen Studien auf zwei Defizite hingewiesen: Zum einen ist vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit auf die Adaptation von Heilern im Kontext der aktuellen Politisierung der traditionellen Medizin und der damit verknüpften epistemologischen Verschiebungen gerichtet worden. Zum anderen wird bemängelt, dass Vorschläge, Heiler in wirksame Gesundheitsprogramme einzubinden, lediglich auf einer pauschalen Annahme ihrer Popularität basieren; die Frage ihrer Integration müsse sich auf Grundlage empirischer Daten erst noch einer kritischen (Re-)Evaluierung unterziehen.

Das Forschungsprojekt setzt an diesen Forschungslücken und -perspektiven an und untersucht vor dem Hintergrund der zunehmenden Institutionalisierung und der damit einhergehenden Einwirkung durch globale Diskurse und Akteure den Wandel des traditionellen Medizinsektors – und genauer: die Erfahrungen von und den Umgang mit diesem Wandel durch Heilerinnen und Heiler – in Sansibar. Sansibar ist infolge einer aktuell erfolgenden politisch-institutionellen Anerkennung des traditionellen Medizinsektors ein besonders aussagekräftiges Beispiel für gegenwärtig in Afrika verlaufende Prozesse der Neubewertung der traditionellen Heilpraxis und ihrer Integration in die staatliche Gesundheitsversorgung.

Die regionale Konzentration auf Sansibar trägt zum einen der Tatsache Rechnung, dass in diesem spezifischen Kontext bisher vorwiegend Aspekte der Geisterheilung untersucht worden sind. Eine holistische Betrachtung, welche die breite Konzept- und Praxisvielfalt des traditionellen Medizinsektors miteinbezieht, steht hingegen noch aus. Das besondere Merkmal dieses Sektors in Sansibar ist, dass er durch die Komposition kultureller, globaler Einflüsse mit lokalen Vorstellungen und Praktiken entstanden und – unter Einbeziehung externer medizinischer Einflüsse – beständig modifiziert worden ist. Der Begriff „traditionelle Medizin“ impliziert im Kontext von Sansibar ein breites Spektrum an Praktiken und kann nicht im Sinne einer traditionsgebunden Behandlungsweise ohne Neuerungen verstanden werden, sondern steht vielmehr für den stetigen Wandel auch des „Traditionellen“, das unmittelbar mit der sansibarischen Geschichte und Kultur verbunden ist. Exemplarisch lässt sich in diesem Mikrokosmos ein politisch hoch aktueller – und Kontinent-übergreifender – Wandel traditioneller Gesundheitssektoren untersuchen.


Feldforschungen

September 2016-November 2016, Kenia (3 Monate)
Ethnographische Feldforschung zum Thema African-Asian interactions and their transformative potential in regard to health

Juni 2015 Genf
Archivforschung, WHO

Oktober 2015-Januar 2016, Indien (3 Monate)
Ethnographische Feldforschung zum Thema Transnational trade of Ayurvedic pharmaceuticals

April 2015-Juni 2015, Tansania, Kenia (3 Monate)
Ethnographische Feldforschung zum Thema Globalizing Therapeutic Techniques and Industrial Products in Asian Medicine

August 2014, Sansibar, Unguja (1 Monat)
Ethnographische Feldforschung zum Thema Health professional’s education and integrative health care regarding Non-Communicable Diseases [in co-operation with World Doctors and the Ministry of Health Zanzibar]

August 2012 Sansibar, Unguja (1 Monat)
Projekt zu integrativer Gesundheitsförderung [in Kooperation mit World Doctors und dem Gesundheitsministerium Sansibar]

November 2011-Januar 2012 Sansibar, Unguja und Pemba (3 Monate)
Pilotprojekt zur Untersuchung von lokalen und biomedizinisch definierten Krankheitskonzepten von HIV/AIDS und zur Relevanz von traditioneller Medizin für die öffentliche Gesundheitsversorgung [in Kooperation mit World Doctors und dem Gesundheitsministerium Sansibar]

November-Dezember 2009 Äthiopien, Addis Abeba und Sodo/Oromya (1 Monat)
Ethnographische Feldforschung zu Malaria und ländlicher Gesundheitsentwicklung [in Kooperation mit Community Development Service Ethiopia]

Juni 2007-Juli 2008 Tansania, Mara-, Mbeya,- und Tanga-Region (14 Monate)
Ethnographische Feldforschung zu globaler Gesundheitssteuerung, Gender, Malaria und HIV/AIDS

Juni 2006 Tansania, Mara-Region (1 Monat)
Explorative Feldforschung zu Gemeindebasierten Gesundheitsdiensten und Frauen-NGOs

Oktober 2005-Februar 2006 Tansania, Mbeya-und Tukuyu-Region (4 Monate)
Pilotprojekt zur Folgebekämpfung von HIV/AIDS in ländlichen Haushalten Tansanias; KAPB-Studie bezüglich HIV/AIDS in der ländlichen Tee-Farmer-Bevölkerung

Juni-Oktober 2003 Tansania, Ifakara, Morogoro-Region (3 Monate)
Ethnographische Feldforschung zu den sozialen Konsequenzen von HIV/AIDS, Religion und Heilung

August-Oktober 2002 Thailand, Chiang Mai (3 Monate)
Projekt zu Bildung und innovativem Unternehmertum von HIV/AIDS-Betroffenen Kindern und Frauen im ländlichen Thailand

August-Oktober 2001 Gambia, Brikama/Senegal, Dakar (3 Monate)
Selbstorganisierte Lehrforschung zum Thema soziale Konsequenzen von HIV/AIDS, AIDS-Waisen

Inhalt
a. Publikationen
b. Vorträge und Konferenzpanels

a. Publikationen

Meier zu Biesen, C. (2017): From coastal to global: The transnational flow of Ayurveda and its relevance for Indo-African linkages. In Global Public Health (p. 1-16), DOI: 10.1080/17441692.2017.1281328

 Meier zu Biesen, C. (eingereicht): Artemisia annua and Grassroots Responses to Health Crises in Rural Tanzania. Buchkapitel für: T. Aftab, M. Naeem, and M. Masroor A. Khan, Artemisia annua: prospects, Applications and Therapeutic Uses, CRC Press/Taylor & Francis Group, Boca Raton, Florida. 

Meier zu Biesen, C. (eingereicht): Globalized Planta Medica and Processes of Drug Validation The Artemisinin Enterprise. Buchkapitel für: L. Pordié, Circulation and Governance of Asian Medicine.

(gemeinsam mit Mustafa Abdalla, Anika König, Dominik Mattes, Ursula Probst, Britta Rutert, Judith Schühle, Nasima Selim). Conference report on the 5th Annual Medical Anthropology Young Scholars Meeting, 4-5 July 2014, Freie Universität Berlin. In: Medicine, Anthropology, Theory. 1. Dezember 2014

Meier zu Biesen, C. (2014): Notions of efficacy around a Chinese medicinal plant: Artemisia annua – an innovative AIDS-therapy in Tanzania. In: Van Dijk, R., H. Dilger, M. Burchardt and T. Rasing (Hrsg.): Religion and AIDS-Treatment in Africa: Saving Souls, Prolonging Lives. London u.a.: Ashgate. http://www.ashgate.com/isbn/9781409456698

Meier zu Biesen (2014, Evaluationsbericht): Collaboration among traditional and biomedical health practitioners in the management of diabetes and hypertension. World Doctors e.V.

Meier zu Biesen, C. (2013): Globale Epidemien – lokale Antworten. Eine Ethnographie der Heilpflanze Artemisia annua in Tansania. Frankfurt/New York: Campus Verlag

Meier zu Biesen, C., H. Dilger and T. Nienstedt (2012): Bridging gaps in health care and healing: Traditional medicine and the biomedical health care sector in Zanzibar. Freie Universität Berlin. ISBN: 978-3-00-040272-2

Meier zu Biesen, C. (2010): The rise to prominence of Artemisia annua L. – the transformation of a Chinese plant to a global pharmaceutical. African Sociological Review 14 (2): 24-46

 

b. Vorträge und Konferenzpanels

2017              
„Historical and ethnographic perspectives on the emergence of global mental health“. Panel Chair, GLOBHEALTH Mental Health Workshop: „Transformations of therapeutics“, Villa Finaly, Florenz, Italien. 13. Juni 2017

 2017             
„Social Anthropology of ‘Well-Being’ – Prekäres Leben: Krieg, Flucht, Migration“, Panel Chair, AG Medical Anthropology Workshop, „Gesundheitsversorgung und Well-Being von Geflüchteten“, Universität Münster, 6. Mai 2017.

 2016
“Indian Diaspora and drug circulation,“Projektvorstellung am East African Researchers Seminar, British Institute in Eastern Africa, Nairobi, 4. Oktober 2016

 2016              
„Globalizing alternative industrial products: Ayurveda in India and East Africa“, Projektpräsentation im Rahmen des Colloque International: „Savoirs, pratiques, politiques. Les transformations contemporaines des mondes de la santé“, Cermes3, Paris, 26. Mai 2016

2016             
“Studying medical globalization: Historical and anthropological investigations.“ Projektpräsentation:„Ayurveda between India and East Africa“, Workshop FU Berlin/Cermes3, Paris, 22.-23. Februar 2016

2015              
“The transnational circulation of Ayurveda and its relevance for Indo-African linkages“, Vortrag im Rahmen der Konferenz “MAGic2015. Anthropology and Global Health: interrogating theory, policy, and practice“ (EASA Medical Anthropology Network und RAI Medical Anthropology Committee), University of Sussex, UK, 9.-11. September 2015.

 2015             
“Globalizing Industrial Products in Asian Medicine: Ayurveda between India and East Africa“, ERC-Projektpräsentation im Rahmen der ERC-Globhealth Inaugural Conference, „From International to Global: Knowledge, Diseases and the Postwar Government of Health“, Bierville/Paris, 13. Februar 2015

2014              
Organisation des Workshops „Non-communicable Diseases: Diabetes and Hypertension”,Präsentation der Projektevaluierung „Collaboration among traditional and biomedical health practitioners in the management of diabetes and hypertension [in Kooperation mit World Doctors], 20. September 2014

2014              
Koorganisation des 5th Annual Medical Anthropology Young Scholars Meeting “Peer-to-peer Aid”, Freie Universität Berlin, 4.-5. Juli 2014

2013               
Medicine, power and mobility in global contexts: Malaria in Tanzania. Institut für Sozial-und Kulturanthropologie, Berlin, 6. Juni 2013

2013               
The rise to prominence of Artemisia annua L.: Transformation of a Chinese plant to a global pharmaceutical.
Anthropology research group on Eastern Medicines and Religions, Oxford, 16. Januar 2013

2012               
Notions of efficacy and innovative AIDS therapies in Tanzania.
15. Jahrestag der AG Medical Anthropology, Wien, 30. November 2012

2012              
Organisation des Workshops „Health education and integrative community-based health care”, [in Kooperation mit World Doctors und dem Gesundheitsministerium Sansibar] , Sansibar/Tansania, 11. Dezember 2012 

2012               
Crossing borders with(in) medicine: Dialectic efficacy-constructions of an antimalarial-plant.
Annual Conference of the American Anthropological Association, San Fransicso, 11. November 2012

2012               
Bridging gaps in health care and healing: Traditional medicine and the biomedical health care sector in Zanzibar
. Ministry of Health Zanzibar, Stone Town, 20. August 2012

2012               
Treatment-seeking behavior for malaria in Tanzania – Uncertainty and trust in medicines and therapeutic techniques
. Annual Conference of the European Association of Social Anthropologists, Nanterre University, Paris, 11. Juli 2012

2012              
The rise to prominence of Artemisia annua L.: Transformation of a Chinese plant to a global pharmaceutical. La mondialisation de la santé et du medicament au XXe siècle: saviors, industrie, regulation, Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris, 20. Juni 2012

2011               
Workshop Co-Organizer: Health and Suffering in an Interconnected World: Interdisciplinary Perspectives; organized by the Research Area Medical Anthropology at the Institute of Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin, Germany, in collaboration with Charité Berlin, Germany, Project “Mental Health and Migration.” 29. Juni 2011

2011               
Panel Organizer: Social life of medical technologies and pharmaceuticals. Annual meeting of Medical Anthropologists Young Scholars, University of Warsaw, Poland. 14. Juni 2011

2010               
Conference Paper: Health Politics in an Interconnected World. An International Essay Competition of the Irmgard Coninx Foundation, the Social Science Research Center Berlin (WZB), and Humboldt-Universität Berlin, Germany. 5. Dezember 2010

2010               
Conference Paper: Artemisinin-basierte Therapien im Spannungsfeld von lokaler Aneignung und globalen (Macht-)Strukturen [Artemisinin-based therapies in the context of local appropriation processes and global power structures]. Annual Meeting of the NGO Anamed e.V., Stuttgart, Germany. 25. September 2010

2010              
Conference Paper: Medicating crisis: The rise to prominence of Artemisia annua L. – the transformation of a Chinese plant to a global pharmaceutical. Annual Conference of the European Association of Social Anthropologists, Maynooth, Ireland. 27. August 2010.

2010                          
Paper presentation: Gesundheit global. Forschungen zu Kultur und Medizin [Global health. Research on culture and medicine]. Long Night of Science, the Institute of Social and Cultural Anthropology, Freie Universität Berlin, Germany. 6. Mai 2010

2009               
Panel Organizer: Developmental effects of fair trade. Conference on development policy, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, Germany. 17. Mai 2009

2009               
Working paper: Self-reliant treatment for malaria in developing countries. German Agro Action, Addis Abeba, Ethiopia. 28. März 2009

2006               
Postgraduate presentation: Development policy issues on health in East-Africa. Centre for Rural Development (SLE), Berlin, Germany. 27. September 2006

 

 

 

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