Annika Bach M.A.

Annika Bach

ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Journalistik

Vita

  • September 2010 bis August 2011 Forschungsaufenthalt an der Graduate School of Journalism bei Prof. Michael Schudson, Columbia University, New York

  • März 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Journalistik am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität, Berlin

  • Mai 2008 bis Februar 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Medien und Kommunikation in der Medienwissenschaft, Universität Siegen

  • Oktober bis Dezember 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Migrantinnen in den Medien“

  • 2001 bis 2007 Studium der Fächer Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Neuere deutsche Literatur, Schwedisch, Deutsch-als-Fremdsprache in Berlin und Göteborg

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK)
» Fachgruppe Journalistik
» Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht
» Fachgruppe Visuelle Kommunikation

  • Sommersemester 2010: Medienseminar TV Production in Germany and Abroad, Seminar an der FU Berlin

  • Wintersemester 2009/2010: Vertiefungsseminar: Journalismusforschung am Beispiel von Kriegsberichterstattung, Seminar an der FU Berlin

  • Wintersemester 2009/2010: Medien in Deutschland und Frankreich / Les médias en France et en Allemagne, Deutsch-Französisches Seminar am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin

  • Sommersemester 2009: Journalismus und Krieg – Über die Berichterstattung aus Krisengebieten, Seminar an der FU Berlin

  • Wintersemester 2008/2009: Migrantinnen in den Medien. Stereotype, Phänotypen oder Vielfalt?, Seminar an der Universität Siegen

Dissertationsprojekt

Der Krieg aus Afghanistan – Audiovisuelle Erzählstrategien von Aljazeera (English) und CNN der Ereignisse eines ‚Neuen Krieges’

Zeitgenössisches Kriegsgeschehen kann nur dann untersucht werden, wenn die Rolle der Medien, die darüber berichten, Bestandteil der Analyse ist. Am Beispiel des ‚Neuen Krieges’ in Afghanistan wird in dem Dissertationsprojekt das spezifische Verhältnis von kriegerischer Struktur und medialer Darstellung untersucht. Dazu steht die audiovisuelle Repräsentation des Afghanistankrieges auf den global sendenden Nachrichtenkanälen Cable News Network und Aljazeera (English) im Fokus der Analyse. Es stellen sich folgende Forschungsfragen: Welche journalistischen Repräsentationen des ‚Neuen Krieges’ in Afghanistan sind zu sehen und zu hören? Wie entsteht durch das Medium und seine journalistische Organisation die Berichterstattung über den Krieg? In welchem Verhältnis steht die Berichterstattung zu der Struktur der kriegerischen Ereignisse in Afghanistan? Somit werden die Bedingungen der global agierenden Nachrichtenproduktion zu Zeiten von asymmetrischer Kriegsführung näher bestimmt und analysiert. Das Dissertationsprojekt leistet einen Beitrag zur Analyse der spezifischen Darstellung des aktuellen Afghanistankrieges und darüber hinaus der Kriegsberichterstattung des 21. Jahrhunderts.

 

  • Bach, Annika; Lünenborg, Margreth; Fritsche, Katharina 2011: Migrantinnen in den Medien. Darstellungen in der Presse und ihre Rezeption. Bielefeld: transcript.
  • Bach, Annika; Lünenborg, Margreth (2010): Der Abschied vom furchtlosen Helden - Zum Wandel des Berufsbildes von Kriegs- und KrisenreporterInnen, in: Martina Thiele; Tanja Thomas; Fabian Virchow: Medien-Krieg-Geschlecht. Affirmationen und Irritationen sozialer Ordnungen, Wiesbaden, 323-344.
  • Bach, Annika; Lünenborg, Margreth (2009): Gender and Ethnicity in the German Mass Media: Current Research on the Representation of Female Migrants, in: Silva, Kumarini and Mendes, Kaitlynn (Ed.): 'Commentary and criticism', Feminist Media Studies, 9:2, 243 - 262.
  • Bach, Annika; Lünenborg, Margreth (2009): Migrantinnen in den Medien – eine systematische Literaturstudie. Forschungsbericht im Auftrag des MGFFI in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, S. 67. PDF-Dokument Download hier.
  • Bach, Annika (2008): Doppelopfer Frau und Türkin? Wie türkeistämmige Leserinnen die deutsche Berichterstattung einschätzen. In: femina politica, 17: 1, 119-122.