Politikjournalisten in Deutschland

Eine Online-Befragung im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes

Die Studie hat zum Ziel mittels einer Online-Befragung, die berufliche Situation von Politikjournalistinnen und Politikjournalisten in Deutschland aktuell zu erfassen. Als Politikjournalisten werden dabei diejenigen Akteure verstanden, die sich auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene mit politischen Entscheidungsprozessen befassen, über diese berichten, sie kommentieren oder analysieren. Dabei berichten sie in Form von Regierungs-, Parlaments-, Partei-, Verbands-, Wahl-, Abstimmungs- und Themenberichterstattung über politische Sachverhalte. Im Zentrum des Interesses stehen dabei vor allem die klassischen Fragen der Kommunikatorforschung: Wer sind die Politikjournalisten? Wie und wo arbeiten sie? Mit welchen Themen beschäftigen sie sich? Welche Einstellungen haben sie? Mit Blick auf diese Frage ermöglicht die geplante Erhebung eine Aktualisierung und ressortspezifische Differenzierung vorliegender Daten aus zentralen Kommunikatorstudien. Ergänzend werden zwei aktuelle Problemkomplexe einbezogen: Mit Blick auf die aktuelle Finanz- und damit verbunden Medienkrise rückt die Frage in den Mittelpunkt, welche Folgen Formen der Ökonomisierung und Kommerzialisierung im Journalismus für die eigenen Arbeitsbedingungen hat. Mit Blick auf Prozesse der Digitalisierung (online-Kommunikation, interaktive und partizipative Kommunikationsmodelle) sollen strukturelle Veränderungen im Journalismus aus der Akteursperspektive erhoben werden.

Ergebnisbericht hier: PDF-Dokument Download (pdf, 1 MB). Eine Zusammenfassung findet sich in Fachjournalist 3/2010: Politikjournalismus im Wandel (PDF-Dokument Download pdf, 236 KB, via www.dfjv.de). 

Leitung: Prof. Dr. Margreth Lünenborg

Mitarbeit: Simon Berghofer