Digitale Mediennutzung in Subsahara-Afrika

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In rasantem Tempo schreitet die Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Globalen Süden voran. Besonders dynamische Entwicklungen zeigen sich derzeit in Subsahara-Afrika, wo immer mehr Menschen Zugang zu IKTs - zunehmend auch Smartphones - haben. Dennoch konzentriert sich die Forschung zu IKT-Nutzungsmustern bislang auf westliche oder industrialisierte Nationen wie die USA, europäische oder ostasiatische Länder. Die vor diesem Hintergrund existierenden theoretischen Beschreibungs- und Erklärungsansätze lassen sich aufgrund der völlig unterschiedlichen ökonomischen, politischen und sozialen Verhältnisse im afrikanischen Kontext jedoch nicht oder nur sehr eingeschränkt anwenden. 

Die Forschungsinitiative „Digital Africa“ möchte mit einer Reihe von Projekten zur Schließung der Forschungslücke beitragen. Sowohl anhand quantitativer als auch qualitativer Methoden soll ein möglichst umfassendes Bild der IKT-Nutzung durch Bürger Subsahara-Afrikas gezeichnet werden. Ziel ist neben einem erweiterten Wissensstand zur Mediennutzung in dieser Region auch die Erweiterung des theoretischen Wissens über die Einflussfaktoren und gesellschaftlichen Potenziale digitaler Mediennutzung.