Interview mit Prof. Martin Emmer zum neuen Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft in campus.leben

Wie beeinflusst die Digitalisierung die Gesellschaft? Wie kann die Gesellschaft die Digitalisierung für sich nutzbar machen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Internet-Institut, das in Berlin angesiedelt wird.
Wie beeinflusst die Digitalisierung die Gesellschaft? Wie kann die Gesellschaft die Digitalisierung für sich nutzbar machen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Internet-Institut, das in Berlin angesiedelt wird.
Bildquelle: pexels.com / CC0

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab Herbst 2017 die Einrichtung des „Internet-Instituts für die vernetzte Gesellschaft“ für fünf Jahre mit insgesamt 50 Millionen Euro. Das Institut soll aus einer überwiegend sozialwissenschaftlichen Perspektive die gesellschaftlichen Dimensionen der Digitalisierung erforschen. An der Einrichtung des Instituts sind mit Martin Emmer und Barbara Pfetsch ein Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin aus dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft beteiligt.

Gemeinsam mit Forschern der anderen drei Berliner Universitäten, der Universität Potsdam, des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und von Fraunhofer FOKUS werden sie in interdisziplinären Forschungsgruppen und vernetzt mit zahlreichen Partnerinstitutionen zusammenarbeiten. Die Themen sind dabei so breit aufgestellt wie die Herausforderungen durch Internet und Digitalisierung: Erforscht werden etwa die Veränderungen der Arbeitswelt, neue Formen von Öffentlichkeit, der Wandel demokratischer Teilhabe, Herausforderungen für Internetpolitik, neue Wirtschaftsmodelle oder rechtliche Herausforderungen im Bereich Urheberrecht oder Datenschutz.

Mit Martin Emmer, Professor für Mediennutzung am IfPuK und ab Herbst 2017 einer der drei Gründungsdirektoren des Instituts, hat campus.leben ein Interview geführt: