Neue Ausgabe des FU-Wissenschaftsmagazins „fundiert“ mit mehreren Beiträgen über unser Institut

Cover "fundiert"-Wissenschaftsmagazin 01/2016
Cover "fundiert"-Wissenschaftsmagazin 01/2016
Bildquelle: Stabsstelle Presse und Kommunikation der Freien Universität Berlin (Titelfoto: photocase.de, GoodwinDan)

„Kommunikation“ – so lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des FU-Wissenschaftsmagazins; da ist es naheliegend, dass auch unser Institut in etlichen Artikeln präsent ist. Mehrere Kolleginnen und Kollegen des IfPuK werden interviewt und laufende Forschungsprojekte vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf aktuellen Themen wie dem Medienwandel durch die voranschreitende Digitalisierung und den Auswirkungen von Online-Medien auf die politische Kommunikation.

Anhand des Spannungsverhältnisses zwischen Medien, Politik und Terror analysiert Prof. Dr. Klaus Beck (Arbeitsstelle Kommunikationspolitik/Medienökonomie) die Terror-Berichterstattung auf nationaler wie internationaler Ebene und schildert Veränderungen der politischen Kommunikation in Krisenzeiten. Beck liefert dabei einen detaillierten Einblick in bestehende Interdependenzen zwischen Medien und Terror insbesondere im Hinblick auf soziale Medien.

In Anbetracht der Krise der Printmedien weist Prof. Dr. Margreth Lünenborg (Arbeitsstelle Journalistik) auf Maßnahmen hin, mit denen sich die Presse von Online-Medien absetzen kann wie z.B. durch ein konstant hohes journalistisches Niveau. Dabei analysiert sie auch Versäumnisse der Zeitungsbranche, die vielfach zu spät auf die Digitalisierung reagiert hat.

Die Auswirkungen des Internetzeitalters auf das Medium Fernsehen und die Folgen der zukünftigen Entwicklung für das Publikum untersuchen Prof. Dr. Martin Emmer und Christian Strippel (Arbeitsstelle Mediennutzung). Gemeinsam mit Prof. Dr. Joachim Trebbe und Ada Fehr (Arbeitsstelle Medienanalyse/Forschungsmethoden) erforschen sie die Konvergenz von Fernsehen und Internet aus Angebots- und Nutzungsperspektive.

Wie sich die Kommunikation zwischen Politik, Medien und Bürgern im digitalen Zeitalter verändert, schildern Dr. Jan Niklas Kocks und Kim Murphy (Arbeitsstelle Organisationskommunikation). Als Teil der DFG-Forschergruppe „Political Communication in the Online World“ beschäftigen sie sich in dem Forschungsprojekt „Networked Media Government Relations vor allem mit den Verflechtungen zwischen Regierungsinstitutionen und Nachrichtenmedien.

Darüber hinaus findet sich in dem Magazin ein Essay über die Krise des Journalismus von dem bekannten Radiojournalisten Ingo Kahle, Absolvent unseres Instituts und bis vor kurzem Moderator beim „Inforadio“. Auch zur Forschung aus anderen Fachbereichen der Freien Universität enthält das Heft Beiträge, u.a. zum Sprachwandel durch soziale Medien und zur Gerüchtekommunikation, sowie ein Streitgespräch zum Wandel der Diskussionskultur durch Online-Medien zwischen der Romanistik-Professorin Dr. Anita Traninger und dem Chefredakteur Online des „Tagesspiegel“ Markus Hesselmann, der bereits als Lehrbeauftragter an unserem Institut tätig war.

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