Informationsreise durch Deutschland der Europäischen Journalisten Fellowships 2014/2015

Die Informations- und Bildungsreise des 16. EJF Jahrgangs fand vom 7. bis 12. Dezember 2014 statt und damit, im Gegensatz zu den letzten Jahren, bereits im ersten Semester des Stipendienzeitraums.

Der erste Termin führte die Gruppe nach Frankfurt am Main, wo die Fellows in einem Gespräch mit Werner D’Inka, einem der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über die Zeitungs- und Medienlandschaft in Deutschland diskutierten.


Die Fellows mit Werner D'Inka

Nächster Halt der Reisegruppe war Nürnberg. Nach einem kurzen Abstecher auf den (leider schon geschlossenem) Christkindlesmarkt, ging es am darauffolgenden Tag zum Dokumentationszentrum des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Eine Führung über das Gelände und durch die Ausstellung ermöglichte einen Einblick in die Architektur der menschenverachtenden nationalsozialistischen Ideologie.


Der Start der Führung vor dem Dokumentationszentrum Nürnberg

Das nebelige Innere der unvollendeten Naziarchitektur

In Köln bekamen die Fellows eine Führung durch den Kölner Dom und seine Schatzkammer. Manche wagten sich anschließend die 386 Stufen hinauf, um von der Aussichtsplattform den Blick über Köln genießen zu können.


Ein Blick auf den Sarg der Gebeine der Heiligen Drei Könige

Nach einer Mittagspause stand ein Besuch beim WDR an. Dabei stand ein Gespräch mit Ulrich Adrian, ehem. Washington- und Warschau-Korrespondent und dem CvD Hörfunk Joachim Ropertz im Vordergrund, in dem über die Rolle und Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland diskutiert wurde. Der Fokus lag dabei insbesondere auf der Arbeit in Krisengebieten. Anschließend gab es noch eine Führung durch die Studios des WDR, unter anderem auch durch die "Hart aber fair"-Kulisse.


In den Redaktionsgebäuden des WDR mit Ulrich Adrian und Joachim Ropertz

In der Kulisse des "Hart aber fair"-Studios

Am Donnerstag folgten die Fellows einer Einladung der Stiftung Presse-Haus NRZ, die in diesem Jahrgang unter Anderem vier StipendiatInnen unterstützt. Nach einer Begrüßung seitens des NRZ-Herausgebers Heinrich Meyer, gab der Chefredakteur der NRZ (Neue Rhein-Zeitung/Neue Ruhr-Zeitung) Manfred Lachniet einen Einblick in die Regionalzeitungslandschaft in Deutschland.
Die NRZ diente dabei als Folie im Hinblick auf die Herausforderungen und Veränderungspotentiale, die durch geringere Auflagezahlen und Einbettung in einen großen Medienkonzern erforderlich werden. Abends lud die Stiftung Presse-Haus NRZ noch zu einem Abendessen.


Die Fellows mit NRZ-Herausgeber Heinrich Meyer, NRZ Chefredakteur Manfred Lachniet und Walter Koretz von der Stiftung Presse-Haus NRZ

Im Redaktionsgebäude der Funke Mediengruppe

Letztes Reiseziel war die westfälische Stadt Münster, in der mit dem Besuch des Picasso-Museums noch ein Teil Kultur zum Programm hinzugefügt wurde. In der Ausstellung „Die Verführung der Linie“ gab es neben Werken Picassos auch Bilder von Klimt, Schiele und Kokoschka zu sehen.
Nach dem Besuch eines typisch westfälischen Restaurants befand sich die Reisegruppe gegen Abend wieder auf dem Heimweg nach Berlin.


Im Picasso-Museum Münster