Öffentlicher Vortrag

Das Thema des öffentlichen Vortrags wird durch den Fachbereichsrat festgesetzt. Der Habilitandin bzw. dem Habilitanden wird das gewählte Thema zwecks Vorbereitung vier Wochen vorher bekannt gegeben.

Der öffentliche Vortrag soll 30 Minuten nicht überschreiten. An den öffentlichen Vortrag schließt sich eine wissenschaftliche Aussprache an. An der wissenschaftlichen Aussprache nehmen die Mitglieder des gem. Teilgrundordnung der Freien Universität Berlin (pdf) erweiterten Fachbereichsrates und der Habilitationskommission teil (vgl. §11 Abs. 2 HabilO).

Nach der wissenschaftlichen Aussprache berät der erweiterte Fachbereichsrat in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Anerkennung

1. des öffentlichen Vortrages

und

2. der didaktischen Leistungen

als Habilitationsleistung. Werden beide Leistungen anerkannt, wird über alle erbrachten Leistungen ein Gesamtbeschluss gefasst, mit dem die Lehrbefähigung zuerkannt wird.

Nach Erhalt der Habilitationsurkunde (Lehrbefähigung) kann ein formloser Antrag auf Erteilung der Lehrbefugnis gestellt werden. Der Antrag wird auf der nächsten Sitzung des Dekanats beraten und beschlossen. Mit Erteilung der Lehrbefugnis erhält die Habilitandin bzw. der Habilitand das Recht zum Führen des Titels Privatdozentin bzw. Privatdozent (vgl. §118 BerlHG).