Forschungszentrum für Umweltpolitik

Sustainable Development Goals
Sustainable Development Goals

Das Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) existiert seit 1986. Verbunden mit der Professur für Vergleichende Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut handelt es sich um eine Einrichtung mit den Forschungsschwerpunkten Umweltpolitik, Energiepolitik, soziale und ökonomische Aspekte nachhaltiger Entwicklung und staatlich beziehungsweise gesellschaftlich initiierte Transformationsprozesse.

Das FFU verfügt über ausgewiesene Expertise im Bereich der Grand Societal Challenges des 21. Jahrhunderts: Globale Umweltfragen, bspw. Klimawandel, Umwelt- und Energiesicherheit, Ressourcenpolitik, Biodiversität und Strategien nachhaltiger Entwicklung mit Schwerpunkt auf Armut, Ungleichheit und Armutsbekämpfung.

Das FFU ist bekannt für seine Arbeiten zur Rolle von Pionierstaaten in der Politikdiffusion, zur ökologischen Modernisierung, zur Politikintegration und -evaluation, zur Rolle von Indikatoren, zum Impact Assessment und zur Entwicklungspolitik. Die Energiepolitikforschung am FFU behandelt vor allem Themen wie erneuerbare Energien (Wind, Solar, Biokraftstoffe), fossile und atomare Energieerzeugung, Energieeffizienz und -sicherheit sowie regionale Strom-, Gas- und Ölmärkte. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive werden Akteure, Strukturen, Prozesse und Strategie wie auch Ergebnisse in der Umwelt- und Transformationspolitik untersucht.

Das Forschungszentrum berät deutsche und verschiedene andere Regierungen und Ministerien sowie nationale und internationale Institutionen. Es unterhält Kooperationen mit zahlreichen Forschungsinstituten, Universitäten und Nichtregierungsorganisationen in Europa, Asien und Amerika.

Das Lehrangebot des FFU ist vielfältig und deckt methodisch wie inhaltlich breite Bereiche der Politik- und Sozialwissenschaften ab. Darüber hinaus ist am FFU auch die SchülerUni mit einem besonderen Schwerpunkt zu Nachhaltiger Entwicklung angesiedelt.