Co-ordination Action for Innovation in Life-Cycle Analysis for Sustainability (CALCAS)

Projektpartner:

Ente Nazionale per le Nuove Tecnologie, l’Energia e l’Ambiente (ENEA);
Institute of environmental sciences, Leiden University (CML);
Swedish Environmental Research Institute (IVL);
Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy (WI);
Division of Technology, Industry and Economics - United Nations Environment Programme (UNEP);
Institute for Environment and Sustainability (JRC IES);
School of Chemical Engineering Analytical Science – University of Manchester (UNIMAN);
ARMINES;
Instituto Superior Tecnico, Technical University of Lisbon (IST);
European Science Foundation (ESF);
CRYSTAL FARADAY (CRYSTAL);
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH, (IÖW)

Leitung:

[Projektleitung verlinken]


Mitarbeiter/innen:

Förderung:

Europäische Kommission – GD Forschung

Projektlaufzeit:

01.09.2006 — 28.02.2009

Ansprechpartner:

Dr. Klaus Jacob

E-Mail:

Homepage:

Projektbeschreibung:

Ein wichtiges Instrument lebenszyklusbasierter Ansätze sind Ökobilanzen (LCA) gemäß der Standardisierung nach ISO. Die ISO-Standardisierung hat wesentlich zu einer weiten Verbreitung von LCA beigetragen. Sie weist jedoch Einschränkungen in Bezug auf empirische Mechanismen, räumlich/zeitliche Aspekte oder ökonomische und soziale Parameter auf.

Um die Wirksamkeit nachhaltiger Entscheidungsfindung zu erhöhen, soll LCA durch eine breitere Berücksichtigung von Externalitäten, gegenseitigen Wirkungsbeziehungen und unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Anwender sowie Verbraucher verbessert werden. Diese Ansätze stoßen hingegen schnell auf konfligierende Anforderungen, wenn beispielsweise erweiterte dynamische Modelle und die Integrierung von umweltspezifischen, ökonomischen und sozialen Aspekten auf die Forderung nach Einfachheit, Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit treffen.

CALCAS strebt eine Weiterentwicklung von ISO-LCA auf drei Ebenen an:

  • „Vertiefung“ der existierenden Modelle, um ihre Anwendbarkeit zu erhöhen
  • "Erweiterung“ des LCA-Blickwinkels, indem Nachhaltigkeitsaspekte besser berücksichtigt und Verbindungen zu benachbarten Methoden besser genutzt werden
  • Fortentwicklung des LCA-Komplexes durch vertieften Austausch mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen