Schüler-Universität für Klimaschutz und Energie (SAUCE)

Projektpartner:

Berliner Energieagentur GmbH
University of Twente, Center for Clean Technology and Environmental Policy, The Netherlands
University of Latvia, Latvia
Technische Universität Wien, Institut für elektrische Anlagen und Energiewirtschaft, Energy Economics Group
Aalborg University, Department of Development and Planning, Denmark
Roskilde University, Department for Environmental, Social and Spatial Change, Denmark

Leitung:

Mitarbeiter/innen:

Annette Piening
Svenja Fox

Förderung:

Europäische Kommission – EACI

Projektlaufzeit:

01.09.2008 — 31.08.2011

Ansprechpartner:

PD Dr. Lutz Mez, Annette Piening, Karola Braun-Wanke

E-Mail:

Homepage:

Projektbeschreibung

Das europäische Projekt „Schools at University for Climate & Energy (SAUCE)“ bietet ab 2009 einwöchige Schüler-Universitäten für Schulklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufen an, in denen Kernthemen de Wissensbereiche Energie und Klimaschutz altersgerecht vermittelt werden. Neben der Behandlung der naturwissenschaftlichen, technischen und globalen Aspekte von Klimaschutz, von Energieerzeugung und -nutzung stehen Bezüge zur eigenen Lebenswelt der Schüler im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Auswirkungen beispielsweise der Lebensmittelherstellung, der Verkehrsmittelwahl oder der Freizeitgestaltung werden mit Professoren und Dozenten der Forschungseinrichtungen und mit außerschulischen Bildungsakteuren interaktiv diskutiert.
Leitgedanke ist, Schüler/innen in die Lage zu versetzen, die querschnittsorientierten Aufgabenstellungen des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Entwicklung kennen zu lernen und die nötigen Gestaltungskompetenzen zu erwerben, um selbst Problemlösungen entwickeln und nutzen zu können. Spezifische und thematisch eingegrenzte Inhalte werden durch partizipative und interaktive Methoden sowie haptisches Erfahren vermittelt. Dazu zählen z.B. Wettbewerbe, die künstlerisch-kreative Auseinandersetzung, Experimente, Filmvorführungen mit Diskussionsrunden, oder szenische Darstellungen, Mitmachaktionen und Exkursionen.
Die Programme werden im Projektverlauf einmal bis zweimal jährlich in der vorlesungsfreien Zeit an allen sieben beteiligten Partneruniversitäten realisiert. Jede Schüleruniversität wird durch begleitende Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte ergänzt. So werden Schulen und Lehrkräfte in das Projekt eingebunden und die Kooperation und Vernetzung mit außerschulischen Bildungsakteuren unterstützt. Als Resultat wird ein Konzept mit einer breiten Modulauswahl für ein kontinuierliches Bildungsangebot der europäischen Universitäten für Schulen zur Verfügung stehen.