Amazonia 21

Projektpartner:

ÖAR Regionalberatung GmbH, Wien
Universidade Federal do Pará (UFP),
Nucleo de Altos Estudios Amazonicos (NAEA), Belém (Brasilien)
Interuniversitäres Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF),
Abteilung Soziale Ökologie, Wien
Universidad Central de Venezuela,
Centro de Estúdios Integrales de Ambiente, Carácas
Universidad Nacionál de Colombia,
Instituto Amazonico de Investigaciónes, Leticia (Kolumbien)
Centre de Investigación y Manego de Recursos Naturales Renovables (CIMAR),    
Santa Cruz de la Sierra (Bolivien)
Institute for Environmental Studies (IVM), Amsterdam
Lewis Castle College, Stornoway (Scotland, United Kingdom)
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Leitung:

Mitarbeiter/innen:

Förderung:

Europäische Kommission

Projektlaufzeit:

01.01.1999 — 31.12.2001

Ansprechpartner:

PD Dr. Lutz Mez

E-Mail:

Projektbeschreibung

Das Kooperationsprojekt versuchte verschiedene empirische Ansätze, nachhaltige Entwicklung empirisch zu erfassen, zu vergleichen und in Hinblick auf die nachhaltige Land- und Ressourcennutzung im Amazonasbecken zusammenzuführen. Darauf aufbauend wurden ein universitäres Ausbildungsprogramm sowie Politikempfehlungen entwickelt. Teilziele waren:

  • Indikatorenset zur nachhaltigen sozio-ökonomischen Entwicklung für Amazonien.
  • Machbarkeitsstudie zur Stoff- und Energieflussanalyse auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene.
  • Beschreibung, Analyse und Interpretation des Strukturwandels in Schlüsselsektoren.
  • Fallstudien zu innovativen Aktionen und Politiken, verbunden mit technischer Hilfe für staatliche und nichtstaatliche Akteure und dem Aufbau langfristiger Zusammenarbeit von Praktikern und Wissenschaftlern.
  • Universitäres Ausbildungsprogramm zur Kapazitätsbildung hinsichtlich der Entwicklung nachhaltiger Entwicklungsprojekte und Ressourcenmanagement.
  • Politikempfehlungen: Erarbeitung, öffentliche Präsentation und Diskussion.
  • Verstetigung der akademischen und technischen Zusammenarbeit von Institutionen (Forschung, Ausbildung, Politik) in Europa und Amazonien.

Die Projektergebnisse wurden präsentiert auf der Abschlusskonferenz in Belém in Brasilien, an der neben den Projektpartnern unter anderen Vertreter internationaler Organisationen, Regierungsbeamte aus der Region und weitere Wissenschaftler teilnahmen. Sowohl die Forschungsergebnisse und Erfahrungsberichte des Projekts als auch die Beiträge der Konferenzteilnehmer sind auf der Projekthomepage öffentlich zugänglich.