Lead Market-Strategien: First Mover, Early Follower und Late Follower

Projektpartner:
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW),
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderschwerpunkt "Wirtschafts­wissenschaften für Nachhaltigkeit"

Projektlaufzeit:

01.10.2010 — 30.09.2013

Ansprechpartner:

Rainer Quitzow

E-Mail:

Eine nachhaltige Entwicklung kann nur mit weit reichenden Umweltinnovationen und ihrer raschen internationalen Penetration erreicht werden. Entscheidend hierbei ist die Entwicklung sogenannter Lead Märkte, auf denen Erfahrungen gesammelt und technologisches Lernen stattfinden kann, bevor es zur internationalen Diffusion der jeweiligen Technologie kommt. Inzwischen bereiten sich auch Schwellenländer darauf vor, technologische Führerschaft zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund müssen sich Volkswirtschaften strategisch positionieren. Die globalen Zusammenhänge erfordern es, Lead Market Potentiale nicht nur für Länder wie Deutschland oder für Staatengemeinschaften wie die EU aufzuzeigen, sondern auch die spezifischen Interessenlagen von nach- und überholenden Volkswirtschaften zu integrieren.

In diesem Forschungsprojekt wird die Entwicklung von Lead-Märkten anhand von Fallstudien in der EU und wichtigen Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien untersucht. Auf dieser Basis wird ein evolutionsökonomischer Ansatz zur Analyse von Lead-Märkten entwickelt, bei dem die Bedingungen in den genannten Schwellenländern explizit berücksichtigt werden. Zudem werden unterschiedliche Governance-Mechanismen zur Beeinflussung von Lead-Märkten identifiziert und verglichen. Schließlich werden die Vor- und Nachteile verschiedener Strategieoptionen zur Entwicklung von Lead Märkten analysiert. Neben First Mover-Strategien werden auch Early Follower und Late Follower Strategien untersucht.

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auch unter:
http://kooperationen.zew.de/lead-markets

 

Projekt gefördert durch das BMBF