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Europäisch-kanadisches Programm für die Kooperation in den Bereichen Hochschulbildung, Fachausbildung und Jugend: Ausbildungsnetzwerk Zivilgesellschaft
Projektpartner:
University of Trento
Sheffield Hallam University
Carleton University
McGill University
Winnipeg University
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Projektleitung: |
Prof. Dr. Miranda Schreurs |
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Mitarbeiter: |
Prof. Dr. Miranda Schreurs Svenja Fox |
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Förderung: |
Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACA), Europäsiche Kommission |
| Forschungsschwerpunkt: |
Umweltpolitische Governance |
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Laufzeit: |
01.10.2008 — 30.09.2012 |
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Kontakt: |
Prof. Dr. Miranda Schreurs |
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E-Mail: |
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Homepage: |
http://www.cms.fu-berlin.de/v/civil_society/
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Projektbeschreibung
Die Zivilgesellschaft ist unverzichtbar für stabile, effektive Demokratien. Oftmals springt sie ein, wo Regierungen unfähig oder nicht Willens sind einzugreifen. Über Trägerorganisationen politischer Beteiligung, auch civil society organizations (CSOs), und Nonprofit-Unternehmen können die Werte, Prioritäten und Sorgen verschiedener Interessenslagen ausgedrückt werden. Sie spielen oftmals auch eine wichtige Rolle beim Bereitstellen sozialer Dienste und dem Aufbau gesellschaftlicher Leistungen. Auf lokalem, regionalem, nationalem und internationalem Level agierend, bilden CSOs häufig Netzwerke und Allianzen, um ihre Schlagkraft und ihren Einfluss auf den politischen Prozess zu erhöhen. Auch gewinnt die Zivilgesellschaft immer mehr an Bedeutung beim Ausbau internationaler Kooperation und globaler Problemlösungen.
CSOs erfahren in Kanada wie in Europa einen fundamentalen Wandel. Fachleute, die für und mit CSOs arbeiten, streben nach neuen Fähigkeiten und Ressourcen, um den Herausforderungen und Dynamiken innerhalb ihres Sektors sowie in der Gesellschaft als ganzer zu begegnen. Dies beinhaltet Schlüsselkompetenzen in Bereichen wie Leadership und Governance, Partnerschaften und Allianzen, sozialer Innovation und sektorübergreifender Zusammenarbeit. Maßgeschneiderte Ausbildungsprogramme werden daher notwendiger denn je.
Das transatlantische Austauschprogramm richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Absolventen einer ganzen Bandbreite von Disziplinen (Politikwissenschaft, Öffentliche Verwaltung, Kommunalwissenschaft, Betriebswirtschaftslehre) mit unterschiedlichen beruflichen Zielen, darunter als Praktiker und Führungskräfte in CSOs und Nonprofit-Unternehmen, politische Analysten und Referatsleiter bei Regierungen, Manager für gesellschaftliche Verantwortung bei Unternehmen, in den Vergabestellen von Stiftungen oder als Finanzberater. Das Ziel des Ausbildungsnetzwerkes Zivilgesellschaft ist es, diesen kanadischen und europäischen Studierenden mit ihren unterschiedlichen Karrierezielen im Bereich der CSOs und Nonprofit-Unternehmen bessere Fortbildungen und Fähigkeiten zu vermittlen, die Entwicklung neuer Curricula für den Unterricht über die Zivilgesellschaft in verschiedenen Fächern zu unterstützen, die Zusammenarbeit zwischen kanadischen und europäischen Universitäten zu erleichtern und damit auch ein breiteres Lehrangebot im Bereich der Zivilgesellschaft zu ermöglichen, und ein Forum für den Austausch von Unterrichtsmaterialien, Ressourcen und Methoden für kanadische und europäische Hochschullehrer, Studierende und Forscher rund um die Zivilgesellschaft anzubieten.
Aktuell
2. Expertenworkshop: „Eckpunkte eines ökologisch tragfähigen Wohlfahrtskonzepts als Grundlage für umweltpolitische Innovations- und Transformationsprozesse“
FFU-Report 02/2012 erschienen
Vortrag von Klaus Jacob auf dem McPlanet-Kongress 2012
Am Samstag, den 21.04.2012 hat Dr. Klaus Jacob auf dem diesjährigen McPlanet-Kongress in Berlin einen Vortrag zum Thema "Green Economy: Expectations, Conflicts and Positions" gehalten. Der Vortrag war Teil eines Workshops der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema "Capitalism: Black spot on a Green Economy?"
Veranstaltungskalender
Berlin Sustainability Talk mit Prof. Dr. Felix Ekardt
Prof. Dr. Ekardt spricht am 15.05.2012 um 14 Uhr im AS-Saal, Henry Ford Bau, Freie Universität Berlin zum Thema "Nachhaltigkeitsinstrumente für Klima, Energie, Landnutzung: Jenseits von buntem Instrumentenmix und mainstream-ökonomischer Vereinfachung".