Dritte Industrielle Revolution - Herausforderungen und Chancen für Gesellschaft und Politik

Leitung:

[Projektleitung verlinken] Dr. Klaus Jacob

Mitarbeiter/innen:

Dr. Klaus Jacob
Prof. Martin Jänicke
Jesko Eisgruber
Lucienne Damm
Holger Bär

Förderung:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU

Projektlaufzeit:

01.04.2008 — 20.11.2008

Ansprechpartner:

Dr. Klaus Jacob

E-Mail:

Projektbeschreibung

Der Begriff der industriellen Revolution ist in der Literatur durchgängig an Schlüsseltechnologien gebunden: Die erste industrielle Revolution wird zumeist an die Dampfmaschine gebunden, eine weitere Revolution wird in der allgemeinen Verfügbarmachung von Elektrizität und dem Automobil ab etwa dem Beginn des 20. Jahrhundert gesehen, die Entwicklung von Computern als eine weitere vergleichbare Umwälzung. Diese Schlüsseltechnologien haben Auswirkungen auf nahezu alle wirtschaftlichen Sektoren, auf Lebensbereiche und die Organisation von Gesellschaften gehabt.
Eine andere Sichtweise betrifft die Energie- und Rohstoffbasis von Gesellschaften: Die erste industrielle Revolution wäre nicht möglich gewesen ohne die Nutzung von Kohle, die zweite ging mit dem Übergang zu Erdöl einher. Gegenwärtig zeichnet sich eine weitere Transformation ähnlichen Ausmaßes ab: der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen und nachwachsenden und recycelten Rohstoffen. Auch aus dieser Transformation kann ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel vergleichbaren Ausmaßes entstehen, der politisch gestaltet werden muss.
In einer Broschüre die vom BMU aus Anlass der Dritten Innovationskonferenz herausgegeben wird, soll diskutiert werden: 

- welche Indikationen es für eine entsprechende Transformation gibt,

- welche Folgen dies für unterschiedliche gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Bereiche haben dürfte,

- wie eine solche Transformation unterstützt werden kann und welche Erscheinungen politisch gestaltet werden können und müssen.

Die Broschüre wird ein Diskussionspapier enthalten, das durch kurze prononcierte Beiträge zeitgenössischer Wissenschaftler und Denker ergänzt wird.