Gloria Amoruso

Amoruso_Portrait

Aufgabenbereich

Urban Governance der Energiewende in Berlin. Eine Akteuerszentrierte Analyse des Transitionsprozesses im Mehrebenensystem aus städtischer Perspektive

E-Mail gloria.amoruso@fu-berlin.de

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Miranda Schreurs
Zweitbetreuer: Prof. Dr. Armin Grunwald (ITAS) 
 

Abstract

Die Energiewende in Deutschland im Kontext des Zwei-Grad-Zieles berührt alle gesellschaftlichen Ebenen. Die Erfüllung der klima- und energiepolitischen Ziele des Bundes bedeuten auch einschneidende Veränderungen für die einzelnen Bundesländer und Kommunen. Vor allem der Beitrag der Städte zur Energiewende ist von besonderer Bedeutung für die Realisierbarkeit dieser Umwandlung.

Im Rahmen des Dissertationsprojektes sollen deshalb die Formen städtischer Governance der Energiewende in Berlin unter Berücksichtigung partizipativer Prozesse, sozialer und umweltbezogener Gerechtigkeit sowie der Rolle der lokalen Regierung als Manager und Koordinator der Energiewende im Mehrebenensystem untersucht werden. Dabei wird der Transitionsprozess aus der Perspektive der unterschiedlichen Akteure in Form empirischer Begleitforschung analysiert und in Hinblick auf die berlinspezifischen strukturellen Herausforderungen bewertet.

Ziel der Dissertation ist es, Rückschlüsse bezüglich eines gelungenen Transitionsprozesses zu ziehen. Das Dissertationsprojekt kann folglich einen Beitrag zur schwierigen und komplexen Aufgabe der Governance der Energiewende im Mehrebenensystem aus städtischer Perspektive leisten und somit Aussagen zur Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger, zukunftsfähiger Stadtentwicklungskonzepte treffen.

Das Dissertationsprojekt ist angebunden an die Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS.


Vita

Bachelor in Italienstudien (Italian Studies) an der FU und der Universität Roma Tre
Master in European Studies an der FU, HU und TU
Doktorandin am FFU, in Zweitbetreuung am ITAS (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Die Promotion wird ermöglicht durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.