Dr. Sabine Weiland

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

E-Mail sabine.weiland@univ-catholille.fr

Sabine Weiland arbeitete von 2010-2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum für Umweltpolitik in den Bereichen Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik sowie Politikfolgenabschätzung. Seit März 2013 war sie außerdem am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung - UFZ in Leipzig beschäftigt.

Sabine Weiland war zuvor an der Université Catholi­que Louvain, Belgien (2008-2010) und dem Institut du développement durable et des relations internationales (IDDRI), Sciences-Po, Paris, Frankreich (2007-2008), sowie an der Universität Hamburg (2005-2007) tätig. Sie bearbeitete zahlreiche nationale, europäische und internationalen Forschungsprojekte, u. a. im EU-FP7-Projekt BASE („Bottom-up Climate Adaptation Strategies for a Sustainable Europe“); dem EU-FP7-Exzellenznetzwerk LIAISE („Linking Impact Assessment Instruments to Sustainability Expertise“), zu Politikfolgenabschätzung und die Verbesserung der Wissensbasierung von Politik; und im EU-FP6-Projekt REFGOV („Reflexive Governance in the Public Interest“) zu Politikintegration und der Reflexivität von Politikprozessen. Sie war des Weiteren Mitglied der SÖF-Nachwuchsgruppe „AgChange. Konflikte der Agrarwende“. Zahlreiche weitere Auslandsaufenthalte, u.a. als Visiting Fellow im Governance & Sustainability Programme, Centre for the Study of Democracy, Westminster University, London, UK (Mai bis Juli 2009), in der Rural Sociology Group, Wageningen Universität, Niederlande (September 2006) sowie als Marie Curie Fellow im Environmental Politics Training Site, Centre for Research on Environmental Sustainability (CRES), Keele University, UK (September 2002 bis Juni 2003).

Sabine Weiland studierte Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen und ging in ihrer Promotion mit dem Titel „Politik der Ideen. Nachhaltige Entwicklung in Deutschland, Großbritannien und den USA“ der Frage nach, wie Nachhaltige Entwicklung als politische Idee in unterschiedlichen institutionellen und soziokulturellen Kontexten Umweltpolitik beeinflusst. Sie arbeitet derzeit an ihrer Habilitation zum Thema „Reflexive Governance“. Zudem bietet sie als Lehrbeauftragte am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin Se­minare zu umwelt- und nachhaltigkeitspolitischen Themen an. Sie war Chair der 2012 Berlin Conference on the Human Dimensions of Global Environmental Change zum Thema „Evidence for Sustainable Development“ und ist Mitglied im Sprecherkreis des AK Umweltpolitik/Global Change der Deutschen Gesellschaft für Politische Wissenschaft (DVPW).

Seit Februar 2016 ist Sabine Weiland als Associate Professor an der Université Catholique de Lille tätig, siehe hier.

Forschungsschwerpunkte

  • Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik
  • Sustainability Governance, Reflexive Governance
  • Inter- und transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung
  • Politikfolgenabschätzung
  • Schnittstelle Wissenschaft-Politik
  • Klimapolitik, Agrarpolitik, Forstpolitik, Ressourcenmanagement
  • (International) vergleichende Analyse 

Forschungsprojekte

Abgeschlossene Projekte:

Lehrveranstaltungen