Roland Zieschank

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse Ihnestraße 22
Raum 3.13
D-14195 Berlin
Telefon +49 (0)30 838 522 53
Fax +49 (0)30 838 566 85
E-Mail zieschan@zedat.fu-berlin.de

Roland Zieschank ist seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen die Themenfelder Umweltberichterstattung und Entwicklung nationaler Umweltindikatoren - einschließlich der Ressourcen und Restriktionen von Informationssystemen - sowie nationale Nachhaltigkeitsstrategien, Möglichkeiten der Integration von Umweltaspekten in die Entscheidungen gesellschaftlicher Akteursgruppen (u.a. durch „Stakeholder-Dialoge“) und alternative Wachstums- bzw. Wohlfahrtskonzepte.

Inhaltlich übergreifende Forschungsinteressen betreffen politische Kommunikationsstrategien und Fragen informationeller Steuerung einschließlich des Wissenstransfers. Arbeiten zur Entwicklung von Makroindikatoren des Umweltzustandes für die Bundesrepublik Deutschland (in einem Forschungsverbund mit dem Statistischen Bundesamt und dem Ökologiezentrum Kiel) folgten weitere Projekte und Gutachten im Indikatorenbereich. In Kooperation vor allem mit dem Interdisziplinären Ökologischen Zentrum der TU Freiberg wurde der "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt" entwickelt, der inzwischen Bestandteil der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geworden ist. Ergänzend wurde ein Vorhaben zur Kommunikation von Forschungsergebnissen als Grundlage gesellschaftlicher Meinungsbildung durchgeführt. Im Kontext empirischer Analysen zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum war Roland Zieschank an dem internationalen Abschlussprojekt der Anglo-German Foundation zum Thema „Resource productivity, Environmental Tax Reform and Sustainable Growth in Europe“ beteiligt.

Frühere beruflichen Stationen waren u.a. das Umweltbundesamt, die TU Berlin und das Wissenschaftszentrum Berlin.

Mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) sind 2010-2015 Studien zu einem Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland (in Ergänzung zum Bruttoinlandsprodukt) für das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erstellt worden. Inhaltlich eng verbunden wurde von 2011 bis 2013 ein Projekt durchgeführt, das die Entwicklung eines ökologisch tragfähigen Wohlfahrtskonzeptes als Grundlage für gesellschaftliche Transformationsprozesse intendiert. Die Projektbearbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit der FEST sowie der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS).

Abgeschlossen wurden inzwischen Forschungsvorhaben zur Konzeption eines Messsystems, mit dem die Entwicklung einer Green Economy im Kontext nachhaltiger Wohlfahrt erfasst werden kann (mit GWS) sowie zur Entwicklung eines Horizon Scanning-Systems im Umweltbereich, in Kooperation mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin. Zusammen mit FEST werden gegenwärtig Aktualisierungen des Nationalen Wohlfahrtsindexes vorgenommen sowie regionale Varianten auf Bundesländerebene erstellt und interaktive Visualisierungsformen ausgearbeitet.

 

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