Über das Institut

Kurzporträt

Die Analyse von Transnationalisierungs- und Europäisierungsprozessen und der internationale, vor allem der europäische Gesellschaftsvergleich bilden die Schwerpunkte des Instituts für Soziologie. Diese Forschungs- und Lehragenda wird in Zusammenarbeit mit den Regionalinstituten Osteuropa, Lateinamerika und dem John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität einerseits und dem Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) sowie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) andererseits umgesetzt.

Angehörige des Instituts sind u.a. an der DFG-Forschergruppe „Europäische Vergesellschaftungsprozesse“, dem Sonderforschungsbereich (SFB) „Affective Societies – Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten”, dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP), dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) als auch an mehreren Graduiertenschulen beteiligt. Dieses Forschungsprofil wird in der Lehre komplettiert durch einen auf Deutsch und Englisch angebotenen, forschungsorientierten Master-Studiengang „Soziologie – Europäische Gesellschaften“.

Institutsrat

Professoren: Katharina Bluhm, Sérgio Costa, Jürgen Gerhards (Vorsitzender), Christian von Scheve

Vertreterin des Mittelbaus: Lisa Bankowski

Studentischer Vertreter: Lars Mojem

Vertreterin der Sonstigen Mitarbeiter: Inga Ganzer

Geschichte

Eine historische Darstellung des Institutes bietet ein Artikel von Heiner Ganßmann. Als Student, wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Professor hat er die Entwicklungen des Institutes in der Zeit von 1963 bis 2009 miterlebt und das Institut entsprechend auch mitgestaltet.

Heiner Ganßmann (2013): Ein umgedrehtes U – Soziologie an der Freien Universität Berlin, in: Gesellschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. V&R Unipress, S. 265-278.

Habilitationen

Der Erfolg von Universitätsinstituten kann sich in unterschiedlichen Dimensionen manifestieren. Eine relevante Dimension ist sicherlich, ob und in welchem Maße es einem Institut gelingt, akademischen Nachwuchs auszubilden und erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren. Das Institut für Soziologie verfügt über keine empirischen Informationen über alle Absolventen und deren Karrierewege. Wir wissen aber, welche Personen am Institut für Soziologie habilitiert haben und dann später zu HochschullehrerInnen geworden sind.

Die vorliegende Tabelle listet die Personen auf, die im Fach Soziologie an der FU, zum Teil in Kooperation mit anderen Berliner Instituten (Max-Planck-Institut, Wissenschaftszentrum Berlin u.a.) habilitiert und eine Hochschullehrerposition erreicht haben. Die Liste ist, insbesondere was die früheren Jahre anbelangt, sicherlich noch nicht vollständig. Seit Einführung der Juniorprofessur sind Berufungen auch ohne Habilitation möglich geworden. Für die letzten Jahre enthält die Liste auch Personen, die wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Institut waren und dann auf eine Juniorprofessur berufen wurden.

Man sieht: Das Institut für Soziologie war bis dato sehr erfolgreich in der Ausbildung und Platzierung des akademischen Nachwuchses.