Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) und lehramtsbezogene Berufswissenschaften (LBW)

An der Freien Universität Berlin ist der Bachelor of Arts (bzw. der an anderen Fachbereichen angebotene Bachelor of Science) der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss. Er vermittelt wissenschaftliche Grundkenntnisse, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen.

Unabhängig davon, ob es sich in der Struktur des Studiengangs um einen Monobachelor oder einen Kombibachelor handelt, sind grundsätzlich 30 der 180 Leistungspunkte entweder im Bereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) oder im Bereich Lehramtsbezogene Berufswissenschaft (LBW) zu erwerben.

ABV

In diesem Bereich sollen durch die Absolvierung von Praktika und Wahlmodulen in den unterschiedlichsten Kompetenzbereichen zusätzlich zu der fundierten fachwissenschaftlichen Ausbildung fachnahe und überfachliche Schlüsselqualifikationen vermittelt werden, die auf Berufsfelder an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis vorbereiten. Die im Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung zu erwerbenden Studienleistungen sind in einer zentralen Studien- und Prüfungsordnung geregelt.

LBW

Studierende, die ein Lehramt anstreben, absolvieren Studienleistungen im Umfang von 30 Leistungspunkten im Studienbereich Lehramtsbezogene Berufswissenschaft. In diesem Bereich werden die Grundfragen von Bildung, Erziehung und Schule behandelt sowie fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Kenntnisse vermittelt. In einem berufsfelderschließenden Schulpraktikum gewinnen die Studierenden erste Erfahrungen mit dem späteren Berufsfeld Schule und lernen, diese theoriegeleitet zu reflektieren. Die zu erwerbenden Studienleistungen regelt eine zentrale, mit der Bildungsverwaltung und den anderen lehramtsausbildenden Universitäten des Landes Berlin abgestimmte Studien- und Prüfungsordnung (LBW B vom 19.03.2008 (pdf), 1. Änderungsordnung vom 23.6.2009 (pdf) und 2. Änderungsordnung vom 18.03.2011 (pdf)).