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Einladung zu Beiträgen für Session „Forschungszugänge zu Engagement in Krisen“ für den Fachkongress „Forschung für den Bevölkerungsschutz“

News vom 02.09.2022

Session: Forschungszugänge zu Engagement in Krisen

In der Session „Forschungszugänge zu Engagement in Krisen“ wollen wir uns kritisch mit Forschung zu Engagement (i.S. unterschiedlicher Hilfsformate vom Ehrenamt bis zu den sog. Spontanhelfenden) im Kontext des Bevölkerungsschutzes auseinandersetzen. Herzlich eingeladen sind Beiträge zu folgenden Fragestellungen: Welche aktuellen Forschungsansätze tragen zu einem besseren Verständnis von Engagement in Krisen bei? Was ist der Wissensstand und wo bestehen Forschungslücken und Herausforderungen? Wie und in welchen Förderkontexten erforschen wir Engagement in Krisen und Katastrophen? Welche Bias gilt es zu überwinden? Was sind Stärken und Schwächen unterschiedlicher methodischer, konzeptioneller und theoretischer Zugänge? Wie kommen Wissenschaft und Praxis zueinander und an welchen Hürden scheitern möglicherweise auch Transdisziplinarität und die Umsetzung von Forschungsergebnissen? Was sind die Grenzen des „gläsernen Würfels“, die sich nur schwierig überschreiten lassen?

Wir laden Beiträge unterschiedlicher methodischer, konzeptioneller und theoretischer Zugänge ein, die sich mit Forschungszugängen zu Engagement im Bevölkerungsschutz beschäftigen und diese in einem größeren Kontext reflektieren möchten.

Hintergrund zur Session

Im vom BBK geförderten Forschungsprojekt „ATLAS-ENGAGE“ (Atlas des zivilgesellschaftlichen Engagements im Bevölkerungsschutz, Laufzeit 2021-2023) führen wir eine Metastudie zu Forschungsergebnissen und Praxisansätzen im Bereich neuer Beteiligungsformen im Bevölkerungsschutz durch und diskutieren diese im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Um eine Vernetzung kürzlich abgeschlossener, aktueller und gerne auch bald startender Forschungsvorhaben zu Engagement im Bevölkerungsschutz zu ermöglichen, möchten wir eine Session zu diesem Themenfeld für den BBK Fachkongress „Forschung für den Bevölkerungsschutz“ vorschlagen. Unser Anliegen ist es, gemeinsam weiter zu denken und Forschungserfahrungen (gerne auch kritisch) zu reflektieren. Wir sehen in der Session die Möglichkeit, nicht erst auf Ergebnisveröffentlichungen zu warten, sondern bereits im Forschungsprozess laufende Projekte und aktuelle Fragen mit dem Fokus Engagement zusammenzubringen oder auch Themen zu diskutieren, die in Veröffentlichungen mitunter zu kurz kommen oder kaum Platz finden. Wir laden Sie ganz herzlich ein, sich an der Session mit einem wissenschaftlichen Vortrag zu beteiligen!

Frist

Um die Session planen zu können, bitten wir um eine Rückmeldung mit einem kurzen Abstract (max. eine DIN A4 Seite) bis zum 25.09.2022 an: sara.merkes@fu-berlin.de

Kontakt & Rückfragen

Theresa Zimmermann und Sara T. Merkes
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen
Katastrophenforschungsstelle Berlin (KFS)
Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10
12165 Berlin


Sara T. Merkes
Tel.: +49 30 838 65668
Fax: +49 30 838 465668
Email: sara.merkes@fu-berlin.de
www.polsoz.fu-berlin.de/kfs/

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