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Projekt

Bildquelle ©Daniel F. Lorenz

Bildquelle ©Daniel F. Lorenz

Warum dieses Projekt?
Der Bevölkerungsschutz steht unter mehrfachem Anpassungsdruck: Im Zuge etwa der Globalisierung, des demographischen Wandels und dem Klimawandel verändern sich auch Gefahren- und Einsatzlagen. Gleichzeitig verändern sich Motivationsstrukturen und das Aufkommen neuer flexiblerer Engagementformen, bspw. sog. ungebundene Helfer*innen, Spontanhelfer*innen oder Digital Volunteers setzen das klassische Ehrenamt mit seinen längerfristigen Bindungsformen unter Druck. Das Projekt analysiert Ansätze aus Forschung und Praxis zum Umgang mit diesen Herausforderungen auf ihre Relevanz für zivilgesellschaftliches Engagement im Bevölkerungsschutz u. a. hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für operative Praxen in verschieden Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.


Methode
Das Projekt wertet den Forschungsstand zu Engagementformen im Bevölkerungsschutz aus, führt ergänzende Expert*inneninterviews und eine umfragebasierte SWOT-Analyse durch, entwickelt eine Typisierung unterschiedlicher Engagementformen und bewertet sie mit Blick auf verschiedene in Szenarien dargestellte Megatrends. Die Befunde werden in einer Monographie sowie als Handlungsempfehlungen veröffentlicht.


Innovation
Ziel ist ein umfassender wissenschaftlich fundierter und praxisorientierter Atlas mit Zukunftsperspektiven zum zivilgesellschaftlichen Engagement im Bevölkerungsschutz vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen, Risikotrends und institutioneller Besonderheiten unterschiedlicher Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.


Projektlaufzeit
01.10.2021 — 30.09.2023

SFB 1171 Affective Societies
BGSMCS
Berlin Southern Theory Lecture