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Veranstaltung „Fact Checking“: Thomas Laschyk im Gespräch mit Florian Primig

News vom 06.05.2022

Wissen und Wahrheit sind umkämpft. Das zeigt sich vor allem im Internet, wo sich seit der Coronakrise  in den letzten Jahren eine neue Dimension des Deutungskampfes eröffnet. Nie war es leichter für jede beliebige Position Begründungen und Expert:innenstimmen zu finden und nie war es leichter, sich in Gesinnungsgemeinschaften abzuschotten. In den Deutungskämpfen um aktuelle Krisen wie Covid-19 oder den Krieg in der Ukraine argumentieren die Menschen teilweise aus völlig unterschiedlichen Wirklichkeiten heraus. Alternative Wirklichkeiten bauen unter anderem auf 'alternativen Fakten', Des- und Misinformation auf. Unabhängige Faktenchecks gelten als eine Möglichkeit, diesem Phänomen Herr zu werden. Faktenchecker:innen befinden sich mittendrin im Kampf um Wahrheit und Wirklichkeit, im journalistischen Spannungsverhältnis von guter Recherche und schnellen Nachrichtenzirkeln. Wer sind nun also diese Faktenchecker:innen? Wo stehen sie zwischen Aktivismus und Journalismus? Wie und mit welchen Mitteln arbeiten sie? Welche Herausforderungen begleiten ihre tägliche Arbeit? Und ist das Fakt Checking eine wirksame Methode Fake News zu entkräften?

Über diese und weitere Fragen sprachen Florian Primig, wissenschaftlicher Mitarbeiter der AS Digitalisierung und Partizipation mit Thomas Laschyk, Gründer des Anti-Fake-News-Blogs Volksverpetzer in der Sendung „Journalismus im Dialog“ vom 04. Mai, die im Rahmen der mabb-Aktionswoche rund um den Tag der Pressefreiheit stattfand.

Die Online-Veranstaltung zum Thema „Fact-Checking“ wurde aufgezeichnet und ist in der ALEX Mediathek verfügbar.

Die Sendereihe ist eine Kooperation des Center for Media and Information Literacy (CeMIL) des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin, der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und ALEX Berlin.

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