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Veranstaltung „Totale Kontrolle?“: Anna Litvinenko moderiert Podiumsdiskussion zur Pressefreiheit in Russland

News vom 04.05.2022

Anlässlich des Tages der Pressefreiheit, dem 3. Mai, fand eine Podiumsdiskussion zur Zensur und Pressefreiheit in Russland seit dem Beginn des Krieges statt. Schon vor dem Einmarsch in die Ukraine hatte unabhängiger Journalismus in Russland einen schweren Stand. Das neue Mediengesetz, Anfang März 2022 verabschiedet, zwang unabhängige Medien zur Schließung und beendete faktisch jede journalistische Kritik am Krieg und der russischen Regierung.

Unter Moderation von Anna Litvinenko diskutierten Dmitry Vachedin (Internetzeitung Meduza), Ingo Petz (Dekoder), Alona Shestopalova (Core – Zentrum für OSZE-Forschung) und Ulrike Gruska (Reporter ohne Grenzen) über die dramatischen Entwicklungen in Russland und ihre Folgen für Medienschaffende.

Die Podiumsdiskussion wurde am 3. Mai um 18:30 Uhr in der Stasi-Zentrale.Haus für Demokratie aufgezeichnet und ist hier abrufbar.

Die Veranstaltung ist Teil des Campus-Forums (26. April bis 14. Mai). Die Veranstaltungsreihe wird von Reporter ohne Grenzen, Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv, der Robert-Havemann Gesellschaft e. V. und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert.

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