Neue DFG-Forschungsgruppe zu „Medienpraktiken des Widersprechens in vernetzten Öffentlichkeiten“ mit Sprecherin am IfPuK bewilligt
News vom 18.09.2026
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert eine neue Forschungsgruppe zu Widerspruch, Öffentlichkeit und demokratischer Teilhabe.
Unter dem Titel „Medienpraktiken des Widersprechens in vernetzten Öffentlichkeiten“ (FOR 6017) erforschen Wissenschaftlerinnen mehrerer deutscher Universitäten Formen des Widersprechens in zeitgenössischen digitalen und in historischen Öffentlichkeiten – insbesondere unter Bedingungen gesellschaftlicher Ungleichheit. In Zeiten, die von konfliktiven und oftmals polarisierten Auseinandersetzungen geprägt sind, leistet die Gruppe damit wichtige Grundlagenforschung, um Bedingungen der Teilhabe an demokratischen Aushandlungsprozessen zu verstehen.
Sprecherin der Forschungsgruppe ist Prof. Dr. Margreth Lünenborg, Professorin an der Arbeitsstelle Journalistik des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Ebenso beteiligt ist Prof. Dr. Carola Richter, außerplanmäßige Professorin an der Arbeitsstelle Internationale Kommunikation als Projektleiterin und stellvertretende Sprecherin.

