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Die Zahlen der Pandemie – Inhaltsanalyse der Corona-Datenberichterstattung in deutschen Tageszeitungen (Dr. Julia Lück-Benz)

Zahlen haben in der Corona-Pandemie von Beginn an eine große Rolle gespielt. Spätestens als Ende Januar 2020 der erste Fall der zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend unbekannten Krankheit in Deutschland bestätigt wurde, begann auch hierzulande das Zählen: Fallzahlen, Todeszahlen, Reproduktionswerte, Quoten für die Auslastung von Intensivstationen, usw. Schon wenige Wochen später hatten die Corona-Zahlen einen ähnlich festen Platz in der täglichen Berichterstattung wie der Wetterbericht. Anders als der Wetterbericht allerdings dienten die Corona-Daten im Folgenden als Grundlage für weitreichende politische Entscheidungen mit enormen Auswirkungen für die gesamte Gesellschaft. Das Projekt beschäftigt sich daher mit folgenden forschungsleitenden Fragen: Wie wurden die Zahlen und Daten der Corona-Pandemie von ihrem Beginn bis zum Ende des zweiten Lockdowns in deutschen überregionalen und regionalen Tageszeitungen dargestellt und welche Qualität weist die datenbezogene Berichterstattung auf?

Die Beantwortung der Forschungsfrage soll auf Basis einer quantitativen Inhaltsanalyse erfolgen. Für das Projekt werden vier überregionale Zeitungen unterschiedlicher politischer Ausrichtung (taz, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt) sowie vier große Regionalzeitungen aus unterschiedlichen Teilen des Landes (Mitteldeutsche Zeitung, Münchener Merkur, Rheinische Post, Hamburger Abendblatt) herangezogen.

Interessierte Studierende können sich gerne an Julia Lück-Benz (j.lueck-benz@fu-berlin.de) wenden.

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