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Affective Publics und Emotionen im Social-Media-Diskurs um Hanau (Prof. Dr. Margreth Lünenborg)

Betreuerin: Prof. Dr. Margreth Lünenborg

Anhand eines Twitter-Datensatzes zu dem rechtsextremen Anschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau soll das Zirkulieren von Emotionen und die Entstehung von affektiven Öffentlichkeiten (Papachrissi, 2015; Lünenborg, 2020) untersucht werden.

Die Studierenden werden mit Methoden der quantitativen Kommunikationsforschung arbeiten. Ziel des Projekts ist es, eine Herangehensweise zu entwickeln, die eine quantitative Erfassung von Emotionen auf sozialwissenschaftlicher Grundlage ermöglicht. Als erster Schritt wird das Team ein Codebuch entwickeln, das Emotionen für die quantitative Codierung komplex und nachvollziehbar beschreibt. Durch Pre-Tests und das nachfolgende Codieren des Datensatzes wird das Team das Codebuch einsetzen und prüfen.

Das Projekt läuft im Rahmen des Forschungsprojekts „Journalismus und seine Ordnung der Emotionen“ am SFB „Affective Societies" und wird sich auf die bereits am SFB entwickelten Konzepten von Affekt, Emotionen und affektive Öffentlichkeit basieren.

Teamgröße: 2 bis maximal 3 Studierende

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