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Caught in the Crossfire: Projekt startet mit transdisziplinärem Austausch zu digitaler Gewalt und Demokratie

Cécile Weidhofer, Prof. Dr. Gülay Çağlar, Mirko Lange (v. l. n. r.)

Cécile Weidhofer, Prof. Dr. Gülay Çağlar, Mirko Lange (v. l. n. r.)
Bildquelle: Laura Miegel

Am 1. Oktober 2026 startete am Arbeitsbereich Gender and Diversity des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin das Forschungsprojekt „Caught in the Crossfire: Political Cyberviolence and Institutional Responses to Safeguard Democracy“. Das Projekt wird mit rund 1,3 Millionen Euro von der VolkswagenStiftung gefördert.

News vom 02.10.2026

Bereits am 11. September kamen die Projektpartner noch vor offiziellem Projektbeginn zu einem ersten gemeinsamen Vernetzungstreffen zusammen. Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Vertreter:innen aus der Praxis diskutierten die Forschungsfragen, den weiteren Arbeitsplan und Möglichkeiten des Wissenstransfers. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Frage, wie unterschiedliche institutionelle Perspektiven in die Forschung einbezogen werden können.

Am Abend fand in Kooperation mit dem Exzellenzcluster SCRIPTS (Contestations of the Liberal Script) eine Diskussionsveranstaltung statt. Unter der Moderation von Prof. Dr. Gülay Çağlar diskutierten Cécile Weidhofer (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin) und Mirko Lange (Democracy Intelligence) über digitale Gewalt gegen politische Akteur:innen, ihre Auswirkungen auf politische Teilhabe und die Rolle von Institutionen.

Die Veranstaltung brachte unterschiedlichen Perspektiven aus Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis zu einem transdisziplären Dialog zusammen. Der kontinuierliche Austausch mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteur:innen ist ein zentraler Bestandteil des Projekts, das Wissenschaft und Praxis eng miteinander verbindet.

Caught in the Crossfire

„Caught in the Crossfire“ untersucht politische Cybergewalt und die Reaktionen demokratischer Institutionen darauf. Im Fokus stehen unter anderem digitale Gewalt gegen Politiker:innen, ihre Auswirkungen auf politische Teilhabe sowie die Fragen, wie Institutionen mit solchen Angriffen umgehen und wie demokratische Resilienz gestärkt werden kann.

Das Projekt ist am Arbeitsbereich Gender and Diversity des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft angesiedelt und verbindet Perspektiven aus Politikwissenschaft, Geschlechterforschung, Rechtswissenschaft und Kriminologie mit dem Wissen von Akteur:innen aus der gesellschaftlichen Praxis. Projektpartner sind der Arbeitsbereich Strafrecht und Kriminologie der Freien Universität Berlin, das Institute for Strategic Dialogue (ISD) und das Kriminalistische Institut des Bundeskriminalamts (BKA).

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