Rechtssubjektivität

(15054)

TypProseminar
Dozent/inJudith Möllhoff
RaumIhnestr. 21 E
Zeit

Do, 16-18

Welche Verpflichtungen haben Menschen gegenüber anderen Menschen - gegenüber ihren Familienmitgliedern, Mitbürgern und gegenüber allen Menschen im Allgemeinen? Welche Verpflichtungen haben wir gegenüber Staaten oder Unternehmen? Und haben wir auch (moralische und rechtliche) Verpflichtungen gegenüber nicht-menschlichen Dingen, wie z.B. Tieren, Flüssen oder künstlichen Intelligenzen? In welcher Form verstehen wir diese Pflichten? Im Seminar werden klassische, moderne und postmoderne Konzeptionen von rechtlicher Subjektivität diskutiert. Es wird ein Überblick über Grundbegriffe der Rechtsphilosophie erarbeitet und die ideengeschichtliche Entwicklung des juristischen Personenbegriffs nachvollzogen. Dafür werden einerseits klassische Konzeptionen rechtlicher Subjektivität beleuchtet. Dabei sind die europäische Antike, die Scholastik, und die Aufklärung wichtige Etappen, welche hauptsächlich mit Hilfe der Sekundärliteratur erschlossen werden. Andererseits sollen diese Grundlagen mit postmodernen Debatten und Kritiken in Verbindung gebracht werden.

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SFB 700
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