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Podiumsdiskussion: Geld, Macht und Demokratie - Politische Theorien der öffentlichen Finanzen

18.05.2026 | 18:15

Anlässlich der Publikation des Sonderbandes "Politische Theorien öffentlicher Finanzen" diskutieren drei Autor:innen über zentrale Spannungsfelder zwischen fiskalischer Handlungsfähigkeit und demokratischer Legitimität.

Fragen öffentlicher Haushaltsgestaltung werden in politischen wie wissenschaftlichen Debatten häufig unter ökonomischen Gesichtspunkten verhandelt – als Problem verfügbarer Ressourcen, administrativer Möglichkeiten oder makroökonomischer Restriktionen. Der Leviathan-Sonderband „Politische Theorien öffentlicher Finanzen“ rückt demgegenüber die politischen Dimensionen öffentlicher Finanzen in den Vordergrund. Er untersucht, wie eingespielte Begrifflichkeiten und tradierte Problemerzählungen regelmäßig mit fiskalischen Realitäten kollidieren – und was deswegen zu tun wäre.

Die Veranstaltung beleuchtet, welche Rolle Verfassungsnormen und demokratische Verfahren, soziale Konflikte und Koalitionen, staatliche Regime und kulturelle Imprägnierungen spielen und wie sie die Grenzen fiskalischer Spielräume setzen und formen.

Das Podiumsgespräch versammelt exemplarisch vier thematische Schwerpunkte des Bandes: Die demokratietheoretische Problematik von Sondervermögen, die Strukturzwänge des internationalen Geld- und Finanzsystems sowie die staatstheoretischen und gesellschaftspolitischen Bedingungen einer Finanzierung der öffentlichen Hand durch die Vergesellschaftung von Privateigentum.

Gäste auf dem Podium: 

Andrea Binder, Politische Ökonomin. Leiterin der „Freigeist“-Forschungsgruppe „The International Political Economy is not what it seems. Global Monetary Relations in the Age of Offshore Finance“ (Volkswagen-Stiftung), Freie Universität Berlin.

Philip Manow, Politischer Ökonom und Demokratietheoretiker. Inhaber des Lehrstuhls Internationale Politische Ökonomie, Universität Siegen.

Jenny Stupka, Philosophin und Politiktheoretikerin. Wiss. Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politische Theorie und Rechtstheorie des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin.

Moderation: Leon Wansleben, Finanzsoziologe. Leiter der Forschungsgruppe „Umstrittene Ökologien“, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln.

Programmablauf:

18:15 Ankunft

18:30 Begrüßung

18:45 Podiumsgespräch

19:30 Publikumsdiskussion

20:00 Empfang

Organisiert von:

Sebastian Huhnholz (Freie Universität Berlin)                                                                  

Aaron Sahr (Hamburger Institut für Sozialforschung)                                                                    

Eva Weiler (Universität Duisburg-Essen)                                                                                           

Eva Deitert (Leviathan – Berliner Zeitschrift für Sozialforschung)                                        

Jan Wetzel (Podcast Das Neue Berlin)

Zeit & Ort

18.05.2026 | 18:15

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin, Raum A310

Weitere Informationen

Registrierung

Bitte melden Sie sich bis zum 15. Mai unter diesem Link an. 

Kontakt

Eva Deitert eva.deitert@wzb.eu

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