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Prof. Christian Volk: „Why we protest – Zur politischen Dimension transnationaler Protestbewegungen“ (Buchkapitel)

News vom 20.07.2017

Christian Volk (2017): Why we protest – Zur politischen Dimension transnationaler Protestbewegungen, in: Christopher Daase, Nicole Deitelhoff, Ben Kamis, Jannik Pfister, Philip Wallmeier (Hrsg.): Herrschaft in den Internationalen Beziehungen, Springer VS: Wiesbaden. S. 151-178.

Abstract:

Politischer Protest ist in zunehmendem Maße transnationalisiert. Als Triebfeder des Protests wird gemeinhin auf moralisch, sozio-ökonomisch, kulturell oder religiös motivierte Interessenkonflikte verwiesen; das Aufkommen von Protest wird in einem engen Zusammenhang mit neuen Kommunikationsmedien gesehen oder mit dem Wachsen internationaler Opportunitätsstrukturen. Diese Triebfedern in den Blick zu nehmen ist ein enorm wichtiges Unterfangen beim Versuch, neue Formen von Protest zu verstehen. Allerdings, so möchte dieser Beitrag zeigen, muss dieses Unterfangen um die genuin politische Dimension des transnationalen Protests ergänzt werden. Diese politische Dimension von transnationalen Protestbewegungen liegt im Aufdecken von Herrschaftsmustern in modernen politischen Ordnungen in Form von Entpolitisierungsstrategien und deren Kritik.

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