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Zwei Beiträge der Arbeitsstelle Internationale Beziehungen in Essays on Global Regionalism erschienen

Die Essaysammlung Essays on Global Regionalism (herausgegeben von Amitav Acharya, Philippe De Lombaerde, Beatrix Futák-Campbell, Lynda Chinenye Iroulo und Juliana Peixoto Batista) enthält zwei Beiträge von Mitgliedern der Arbeitsstelle Internationale Beziehungen: 'The (Continuing) Promise of Mainstream Theorising' von Lukas Grundsfeld und Diana Panke und 'Overlaps, Observers, and Organisational Cooperation: New Perspectives on Interregionalism' von Tainá Siman, Sören Stapel und Pawel Tverskoi.

News vom 09.04.2026

Essays on Global Regionalism wurde anlässlich des 25. Geburtstages des United Nations University Institute on Comparative Regional Integration Studies (UNU-CRIS) veröffentlicht. In den 100 Essays der beiden Bände diskutieren Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Regionalismusforschung.

Der erste Band legt die Grundlagen von Regionalstudien, indem verschiedene Theorien und Werkzeuge für das Forschen über Regionen vorgestellt werden. In ihrem Essay in diesem Band argumentieren Lukas Grundsfeld und Diana Panke, dass Mainstream-Theorieansätze bestimmte Fragen besonders gut beantworten können und bestimmte Arten von Wissen besser als andere Theorien schaffen können. Da das Gegenteil auch der Fall ist, plädieren die Autor*innen für epistemische Empathie in der Regionalismusforschung.

Band II untersucht die Bedeutung von Regionen in der Weltpolitik. In ihrem Beitrag führen Tainá Siman, Sören Stapel und Pawel Tverskoi an, dass in einer zunehmend komplexen und fragmentierten ‚multiplexen‘ Weltordnung Regionen und Regionalorganisationen zentrale Akteurinnen bei der Gestaltung der globalen Governance geworden sind, unter anderem durch die Bildung von Verbindungen mit anderen Organisationen, nicht-staatlichen Akteur*innen und Staaten außerhalb ihrer Regionen. Die Autor*innen argumentieren, dass diese interregionalen Interaktionen über den traditionellen Rahmen des Interregionalismus hinausgehen und eine große Bandbreite an Praktiken, wie Partnerschaften zwischen Organisationen, Beobachtungsstatus und externe Finanzierung, einschließen. Sie heben die Bedeutung systematischer vergleichender Forschung hervor, um besser zu verstehen, wie diese Dynamiken entweder globale Governance stabilisieren und Multilateralismus fördern oder zu neuen Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten beitragen können.

Zu den Beiträgen:

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