Wiss. Mitarbeiter/-in (Vollzeit) im DFG-Projekt TRANSNORMS

News vom 15.01.2019

Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften - Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft - DFG-Projekt „Reinhart-Koselleck-Projekt: Die Übersetzung internationaler Normen zwischen globalen und lokalen Arenen (TRANSNORMS)“

Wiss. Mitarbeiter/-in Vollzeitbeschäftigung befristet bis 31.03.2024 Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: Wiss. Mitarbeiter/in TRANSNORMS-1

Bewerbungsende: 04.02.2019

Thema des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Reinhart-Koselleck-Projektes ist die Übersetzung internationaler Normen zwischen globalen und lokalen Arenen in den Bereichen Menschenrechte und Klimaschutz mit einem Fokus auf dem globalen Süden. Im Rahmen des Koselleck-Projekts wird erforscht, wie sich die Bedeutung von Normen ändert, wenn sie von einer Arena in eine andere „übersetzt“ werden. Untersucht werden insbesondere Länder in Lateinamerika, Afrika und Asien mit unterschiedlichen kolonialen Traditionen, Regimetypen und Graden von (begrenzter) Staatlichkeit, die zu unterschiedlichen Ausprägungen von Normresonanz, Rechtskulturen, öffentlichen Arenen und rechtlichem oder normativem Pluralismus führen. Dabei integriert das Projekt verschiedene theoretische Ansätze zur Normeinhaltung, zur Normendiffusion, zu Rechts-Transfers und zu kulturellen Übersetzungsprozessen und wenden neue Verfahren computergestützter und automatisierter Textanalysen an. Ziel ist es, Rahmenbedingungen für die Wirkung von Übersetzungsprozessen auf institutionellen Wandel und das Verhalten von Akteuren herauszuarbeiten.

Aufgabengebiet:

-  Wiss. Dienstleistungen im Rahmen des Projekts und Zuarbeiten für den Projektleiter
-  selbständige wiss. Forschung im Rahmen des Projekts
-  selbständige Durchführung und Auswertung statistischer Analysen innerhalb des Projekts auf der Grundlage computergestützter und automatisierter Textanalysen
-  Anleitung der stud. Hilfskräfte im Projekt
-  Möglichkeit zur wiss. Weiterqualifikation ist gegeben.

Einstellungsvoraussetzungen:

abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium und sozialwissenschaftliche Promotion in einem für das Projekt relevanten Fach

Erwünscht:


-  Sehr gute/exzellente sozialwissenschaftliche Promotion in einem für das Projekt relevanten Fach

 

-  Begeisterung für die Forschungsthemen des Projekts und Interesse an interdisziplinärer Arbeit
-  nachgewiesene Kenntnisse quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere im Bereich computergestützter und automatisierter Textanalysen
-  Empirische Kenntnisse in den Bereichen Menschenrechte und/oder Klimaschutz
-  Theoretische Kenntnisse in den Bereichen Diffusionsforschung, Rechts-Transfers und/oder kulturelle Übersetzungsprozesse
-  Teamfähigkeit
-  hohe Motivation und Eigenverantwortlichkeit
-  sehr gute Englischkenntnisse und Kenntnisse in einer weiteren projektrelevanten Sprache

Weitere Informationen

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Herrn Prof. Dr. Thomas Risse: atasp@fu-berlin.de oder per Post an die

 

Freie Universität Berlin

Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften

Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft

Herrn Prof. Dr. Thomas Risse

Ihnestr. 22

14195 Berlin (Dahlem)

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber/in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.

 

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