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Etablierung des BSW: Programmatik, Personalisierung und Populismus (EtaPPP)

Projektleitung:
Mitarbeiter/innen:
Förderung:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Mit der Gründung des „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) im Januar 2024 ist eine neue politische Kraft im Parteiensystem der Bundesrepublik entstanden. Bereits bei der Europawahl im Juni 2024 erreichte das BSW 6,2 Prozent der Stimmen und damit rund 2,5 Millionen Wähler:innen. Bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg gelang der jungen Partei auf Anhieb der Einzug in die Landesparlamente, zum Teil auch die Regierungsbeteiligung. Beobachter:innen sehen darin mögliche Anzeichen für eine bevorstehende Phase des Umbruchs im deutschen Parteiensystem – auch wenn das BSW den Einzug in den Bundestag 2025 knapp verpasste.

Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts „Etablierung des BSW: Programmatik, Personalisierung und Populismus“, kurz EtaPPP, untersucht das Team um PD Dr. Aiko Wagner, ob und warum sich das BSW etabliert und welche Auswirkungen dies auf das Parteiensystem Deutschlands hat. Basierend auf einer Analyse anhand der Leitfaktoren Programm, Personalisierung und Populismus verfolgt das Projekt das Ziel, die strukturellen und inhaltlichen Voraussetzungen einer möglichen dauerhaften Verankerung des BSW im Parteiensystem zu erfassen und einzuordnen. 

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