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Die Corona-Pandemie – eine Management-Krise? Hintergründe und zeitliche Entwicklung der Wahrnehmung des Krisenmanagements

Policy Brief 2/2021, Mai 2021

Policy Brief 2/2021, Mai 2021

Die Eindämmung der Corona-Pandemie stellt Politik und insbesondere Regierungen vor immense Herausforderungen. Wie zufrieden ist die deutsche Bevölkerung mit dem Krisenmanagement unter dem Eindruck massiver Einschnitte in das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben? In unserer repräsentativen Längsschnittbefragung stellt die Bevölkerung den politischen Akteuren kein gutes Zeugnis aus. Fast die Hälfte der Befragten sind im März 2021 unzufrieden mit dem Krisenmanagement und ein Fünftel sogar "total unzufrieden". Ein Blick in verschiedene Bevölkerungsgruppen zeigt, dass gerade Wähler*innen der AfD, der FDP und der Linken unzufrieden sind, während Wähler*innen von CDU/CSU das Krisenmanagement positiver sehen. Auch Befragte ohne Fachhochschulreife und Menschen aus den neuen Bundesländern bewerteten das Handeln der Politik weniger positiv. Zudem nahm die Zufriedenheit von Dezember 2020 zu März 2021 deutlich ab - gerade bei älteren Befragten. Insgesamt zeigt sich, dass die Ablehnung der Maßnahmen zur Eindämmung häufig mit Unzufriedenheit einhergehen, aber Unterstützer*innen der Maßnahmen nicht unbedingt zufriedener mit dem Krisenmanagement der Regierung sind.

Titel
Die Corona-Pandemie – eine Management-Krise? Hintergründe und zeitliche Entwicklung der Wahrnehmung des Krisenmanagements
Datum
2021-05-11
Kennung
https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/30680; http://dx.doi.org/10.17169/refubium-30419
Quelle/n
Erschienen in
RAPID-COVID Policy Brief
Sprache
ger/deu
Art
Text
RAPID-COVID: Receiving and Accepting Public Information Despite Polarization - Key to Overcoming COVID-19