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Prof. Miranda A. Schreurs in "Ethikkommission Sichere Energieversorgung" berufen

Bundeskanzlerin Merkel kündigt gesellschaftlichen Dialog an

News vom 23.03.2011

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am 22. März 2011 eine Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ eingesetzt, die die Risiken der Kernenergie in ethischer und sozialer Hinsicht neu bewerten und einordnen soll. Es geht um die Entwicklung einer nationalen Energiestrategie, die von der gesamten Gesellschaft als Leitlinie für die nächsten Jahrzehnte akzeptiert wird. Die Kommission wird sich mit Fragen der Sicherheit der Kernkraftwerke befassen und klären, wie der Ausstieg aus der Kernenergie vollzogen und der Übergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien gestaltet werden kann.

Erzielung eines gesellschaftlichen Konsens

Ziel der Bundesregierung ist es, einen breiten gesellschaftlichen Konsens und hohe Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen über die Energiewende zu erreichen. Dazu soll die neu einberufene Ethikkommission mit ihren Empfehlungen eine wichtige Grundlage erarbeiten.

Die Kommission steht unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Töpfer und Prof. Dr. Matthias Kleiner. Sie setzt sich aus 15 weiteren Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kirchen, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammen. Ihr gehört auch die Leiterin des FFU, Prof. Dr. Miranda Schreurs, an.


Quelle: www.bundesregierung.de / 23.03.2011

Die unabhängige Ethikkommission hat unter Anwesenheit von Bundeskanzlerin Merkel und Bundesumweltminister Röttgen am 4. April 2011 ihre Arbeit aufgenommen.