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Sozial-ökologische Transformation des Ernährungssystems

Projektleitung:
Mitarbeiter/innen:
Förderung:

Umweltbundesamt (UBA)

Projektlaufzeit:
01.11.2017 — 30.09.2019

Partner: NAHhaft e.V., Albert-Ludwig-Universität

Die Produktion von Lebensmitteln, wie sie derzeit betrieben wird, geht mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt einher, zu diesen gehören Biodiversitätsverlust, Wasserverschmutzung und der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen. Die Konsummuster westlicher Gesellschaften haben darüber hinaus weitreichende gesundheitliche Implikationen wie die Zunahme koronarer Herzerkrankungen, Übergewicht und Darmkrebs.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung, den sich ändernden Ernährungsgewohnheiten besonders der entstehenden Mittelschicht in Schwellenländern und den globalen und nationalen Umwelt- und Klimazielen muss das Ernährungssystem nachhaltiger gestaltet werden. Neben technischen Lösungen sind auch soziale und institutionelle Innovationen essentiell, um dieses Ziel zu erreichen.

Im Rahmen des ausgeschriebenen Vorhabens „Sozial-ökologische Transformation des Ernährungssystems - Sondierung umweltpolitischer Interventionsmöglichkeiten auf Basis aktueller Erkenntnisse der Transformationsforschung“ strebt das Umweltbundesamt (UBA) an, neuartige politische Interventionsoptionen in das Ernährungssystem zu erheben und analysieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Transformationsforschung zu leisten.

Das mit diesem Projekt beauftragte Konsortium aus NAHhaft e.V., dem Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU-Berlin und der Professur für Sustainability Governance der Albert-Ludwigs-Universität (ALU), Freiburg, wird

  1. Die allgemein-abstrakten Erkenntnisse aus der Transformationsforschung zur Analyse des Transformationsfelds Ernährung nutzen und damit politische Interventionsoptionen ermitteln.
  2. Erkenntnisse aus der Analyse und Diskussion des konkreten Transformationsfeldes Ernährung für die allgemein-abstrakte Transformationsforschung bzw. Forschung in anderen Transformationsfeldern nutzbar machen.