Gedächtnis Energiewende

Institution:

Forschungszentrum für Umweltpolitik

Ansprechpartner/in:
Dr. Maria Rosaria Di Nucci, Dr. Klaus Müschen

Projektpartner:                     

  • Ökoinstitut
  • Umweltbundesamt
  • Agentur für Erneuerbare Energien
  • Wuppertal Institut u.v.e

Die Energiewende ist ein gesellschaftliches Projekt über Jahrzehnte. Um die Erfahrungen besonders aus den ersten Phasen ab Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zu erhalten, bereitet das FFU das Projekt „Gedächtnis Energiewende“ vor. Das Forschungsprojekt wird Erkenntnisse aus den energie­politischen Ereignissen und Aktivitäten der letzten vier Jahrzehnte, die den Weg für die Energie­wende geebnet haben, systematisieren und für die Zukunft nutzbar machen. Bausteine des GEDÄCHTNIS ENERGIEWENDE werden ein virtuelles Archiv, Forschungskonferenzen, Veröffent­lichun­gen, Vorlesungen und Ausstellungen sein.

Dazu hat das FFU bisher folgende Vernetzungsaktivitäten mit Kooperationspartners organisiert:

  • 8. Mai 2017: Workshop beim Ökoinstitut in Berlin mit 20 ExpertInnen
  • 12. Mai 2017: Präsentation bei der Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft in Darmstadt
  • 1. Juni 2017: Präsentation auf der Mitgliederversammlung des Ökoinstituts in Freiburg

Im Rahmen der Energietage Berlin hat das FFU in Kooperation mit dem UBA am 9.5.2018 das Projekt „Gedächtnis der Energiewende“ präsentiert und mit 43 Teilnehmer*innen diskutiert. Nach der Einführung durch Dr. Klaus Müschen und Dr. Rosaria Di Nucci vom FFU folgte der Vortrag „Wozu ein Gedächtnis“ von Prof. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal Institut) und die Präsentation von Bausteinen der Plattform durch Götz Penner und Wolfgang Huhn von Quermedia.

An der Podiumsdiskussion, die durch Bernhard Pötter (taz) moderiert wurde, nahmen teil Virginia Sonntag-O'Brien (European Environment Foundation), Dr. Harry Lehmann (Umweltbundesamt), Dr. Lutz Mez (Freie Universität Berlin, Berlin Energy Consultants GbRmbH) und Dr. Karl-Ludwig Schibel (Klima-Bündnis e.V., Koordinator Klima Bündnis Italien).

Das Gespräch fokussierte sich auf die Entwicklungen der letzten 30 Jahre in den Bereichen Anti-AKW-Bewegung, Erneuerbare Energien, Rekommunalisierung und internationaler Klimaschutz. Die Teilnehmenden erörterten die Rolle Deutschlands, Zukunftsszenarien sowie Herausforderungen. Im Fokus stand weiterhin die Frage, ob und wie die Energiewende auch Demokratisierung und gesellschaftliche Transformation bedeutet. FFU und UBA planen, das Projekt mit weiteren Partnern fortzuführen.