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Aktuelle Projekte

Im Zuge anhaltender Klimaveränderungen und der erwarteten Folgen wächst der Handlungsdruck vorausschauender Klimaanpassung auch in Deutschland. Klimaanpassung hat bisher allerdings nur bedingt in Rechtsinstrumente außerhalb der Klimaschutz-/Fachgesetze Einzug gefunden. Das regulatorische Mainstreaming von Klimaanpassung stellt den Gesetzgeber jedoch auch vor Herausforderungen, die in den Charakteristika des Politikfelds begründet sind. Das Projekt untersucht deswegen einen möglichen Rechtsrahmen für Klimaanpassung.

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Die Funktionsweise und Leistungsfähigkeit der derzeitigen Ernährungssysteme werden aus unterschiedlichen Perspektiven in Frage gestellt. Zahlreiche technische und soziale Innovationen können beobachtet werden. Diese betreffen Produktion, Produkte und Konsum. Während diese bisher vor allem unter dem Gesichtspunkt technischer und ökonomischer Machbarkeit und Umweltwirkungen betrachtet werden, werden Fragen des sozialen Zusammenhalts bisher nicht betrachtet. Gerade für Ernährungssysteme ist das aber hoch relevant – ob und wie Innovationen und Transformationen durch soziale Prozesse angetrieben werden und auf diese rückwirken, ist Gegenstand des Projekts.

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In dem Forschungsprojekt „Ökologische Finanzreform: Produktbezogene Anreize als Treiber umweltfreundlicher Produktions- und Konsumweisen“ untersucht das Konsortium aus Öko-Institut, Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freie Universität Berlin (FFU) sowie dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) Ansatzpunkte für produktbezogene Umweltabgaben in Deutschland. Gegenstände der Betrachtungen sind (1) eine umweltorientierte Umgestaltung der Mehrwertsteuer; sowie (2) Verbrauchsteuern bzw. -abgaben.

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Im Jahr 2015 wurden gleich mehrere richtungsweisende, globale politische Abkommen verabschiedet: die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung, das Pariser Klimaabkommen und das Sendai-Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge. Die Umsetzung der damit verbundenen politischen Ziele ist bislang ausbaufähig. Inwiefern integrierte Politikansätze genutzt werden können, um die Umsetzungen zu stärken, untersucht das aufgeführte Projekt.

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Das Vorhaben beinhaltet die Untersuchung der Steuerungswirkungen von Visionen/Leitbildern einer klimaangepassten Stadt. In zwei ausgewählten Fallstädten werden die Visionen, die besonders die Betroffenheit vulnerabler Gruppen berücksichtigen sollen, gemeinsam mit lokalen Akteuren erarbeitet. Im Rahmen der BMBF Leitinitiative Zukunftsstadt wurde zunächst eine Definitionsphase von einem Jahr gefördert, die Forschung- und Entwicklungsphase begann im Oktober 2018.

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Das UBA-Vorhaben „Den ökologischen Wandel gestalten – Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten Umweltprogramms 2030“ unterstützt das Programm (IUP) des Bundesumweltministeriums und strebt dabei die Weiterentwicklung, Operationalisierung und Umsetzung an, indem die Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen Transformations- und Nachhaltigkeitsforschung aufgegriffen, erweitert und in den IUP-Prozess integriert werden.

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Lehren & Lernen für eine zukunftsfähige Welt ist das Motto der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz an der Freien Universität Berlin. Seit 2009 öffnet das FFU zwei Mal im Jahr – immer im Frühling und im Herbst - den Campus der Freien Universität Berlin für Berliner Schulen. Eine Woche lang widmen wir uns den  Schlüsselthemen einer  nachhaltigen Entwicklung. Mit erlebnis- und handlungsorientierten Programmen und Fortbildungen machen wir für 5. und 6. Klassen und deren Lehrkräfte erfahrbar, was hinter den komplexen Begriffen Nachhaltigkeit + Klimaschutz steckt.

Laufzeit: 01.09.2009 – 31.12.2020

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Der fortschreitende Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energieträger, die Verknappung natürlicher Ressourcen und der Verlust biologischer Vielfalt zählen zu den vorrangigen Herausforderungen unserer Zeit. Diese zu bewältigen bedarf es eines grundsätzlichen Politikwechsels, der die Machtbalance zwischen den Ländern des globalen Nordens und Südens ebenso betrifft wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Grundfragen.

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COME RES zielt darauf ab, die Marktentwicklung erneuerbarer Energien im Elektrizitätssektor zu erleichtern. Mit Hilfe unterschiedlicher Projektaktivitäten sollen die Umsetzung und Anwendung der Bestimmungen über Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften unterstützt werden, wie sie in der neuen EU-Richtlinie 2018/2001 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (Erneuerbare-Energien-Richtlinie) definiert sind, welche bis 30. Juni 2021 in nationales Recht umgesetzt werden soll. Mit einem multi- und transdisziplinären Ansatz unterstützt COME RES die Entwicklung von Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften in neun europäischen Ländern (BE, DE, IT, LV, NL, NO, PL, PT, SP).

Deutschland verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Ausgestaltung von Umwelt- und Klimapolitik. Umweltpolitik ist hierzulande ein weit ausdifferenziertes Politikfeld, das von einer Vielfalt von Institutionen, Akteuren und Themen geprägt ist. Die langjährigen und vielfältigen Erfahrungen finden Interesse in anderen Ländern, die im Begriff sind Umweltpolitik zu institutionalisieren und die entsprechenden Kapazitäten und Instrumente auszubauen – insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer stehen hier hervor.

Zentrales Ziel des Projektes ist es folglich, wissenschaftlich fundiertes und anwendungsorientiertes Wissen über Gegenstände von Politiktransfer und Einflussfaktoren, die auf Politiktransfer wirken, zur Verfügung zu stellen

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TRANSENS ist ein Verbundvorhaben, in dem 16 Institute bzw. Fachgebiete von neun deutschen und zwei Schweizer Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. In TRANSENS soll transdisziplinär geforscht werden: Die interessierte Öffentlichkeit und andere außerakademische Akteure werden planvoll in Forschungskontexte, konkret in Transdisziplinäre Arbeitspakete (TAP) eingebunden.

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Mitarbeitende in Ministerien und Behörden tragen eine besondere Verantwortung bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Große gesellschaftliche Transformationsprozesse, wie das Erreichen der Pariser Klimaziele oder der SDGs erfordern sowohl individuelle Kompetenzen als auch entsprechende organisationale Kapazitäten.

Im UFOPLAN-Projekt „Transformationen wagen“ erarbeitet das FFU gemeinsam mit Politics for Tomorrow und weiteren Partnern wissenschaftlich fundiert und gemeinsam mit Praxispartner/innen ein Weiterbildungsprogramm als Lern- und Transformationslabor, das Mitarbeitene in ihren Organisationen stärkt, Wandelprozesse in Richtung Nachhaltigkeit zu gestalten.

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Die Europäische Union (EU) ist ein multi-dimensionaler, sich konstant wandelnder Akteur in der Global Governance. Abhängig von den jeweiligen Policy-Bereichen verfügt die EU über unterschiedliche Akteursqualität (Actorness) und Einfluss. Dabei entwickelt die EU sich durch ihre verschiedenen Governance Arrangements in den verschiedenen Politikfeldern stetig weiter. In manchen Governance-Strukturen spricht sie bereits mit einer Stimme, wie dies beispielsweise der Fall bei Handelsbeziehungen, Datenschutz oder auch Regulationen zu e-Kommunikation ist. In anderen Situationen hingegen nimmt die EU lediglich als intern fragmentierter Block an Dialogen der Globalen Governance teil, wie dies beispielweise bis vor kurzem noch im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der Fall war.

Vor diesem Hintergrund hat das TRIGGER Projekt das Ziel, EU-Institutionen notwendiges Wissen und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen die Akteursqualität, Effektivität und der Einfluss in Globaler Governance verstärkt und verbessert werden kann.

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Das Ziel des Projekts ist es, Lösungsansätze für eine sozial-ökologische Transformation des Verkehrssektors zu entwickeln. Neben den umwelt- und klimapolitischen Zielen sollen dabei auch soziale Aspekte in Form von Verteilungswirkungen berücksichtigt werden.

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