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Aktuelle Projekte

In dem Forschungsprojekt „Ökologische Finanzreform: Produktbezogene Anreize als Treiber umweltfreundlicher Produktions- und Konsumweisen“ untersucht das Konsortium aus Öko-Institut, Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freie Universität Berlin (FFU) sowie dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) Ansatzpunkte für produktbezogene Umweltabgaben in Deutschland. Gegenstände der Betrachtungen sind (1) eine umweltorientierte Umgestaltung der Mehrwertsteuer; sowie (2) Verbrauchsteuern bzw. -abgaben.

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Die derzeitige Form der Lebensmittelproduktion und des -konsums geht mit negativen Umwelt- und Gesundheitsfolgen einher. Das Projekt untersucht, inwieweit Umweltpolitik die Transformation des Ernährungssystems zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen kann, indem konkrete Interventionsoptionen ermittelt werden, die darauf zielen innovative Nischen zu fördern.

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Der Übergang zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem ist nicht nur ein politisches und gesellschaftliches Vorhaben, sondern beschäftigt in zahlreichen unterschiedlichen Facetten unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen. Hinsichtlich von Handlungsbedarfen und -optionen, Innovationen und deren jeweiligen Folgen liegen umfassende Forschungsergebnisse vor. Das Vorhaben zur wissenschaftlichen Koordination des Förderschwerpunktes Nachhaltiges Wirtschaften (NaWiKo) hat das Ziel, einen Beitrag zur Entwicklung des Leitbilds einer Green Economy beizutragen und so auch die Vorreiterrolle Deutschlands auf dem Weg zu einer Green Economy zu stärken.

 

Dazu wird das Projekt die 30 derzeit vom BMBF geförderten Projekte im Rahmen der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ untereinander vernetzen und inhaltliche Synthesen erarbeiten, die Orientierung und Impulse für die Weiterentwicklung des Themenfelds „Nachhaltiges Wirtschaften“ entwickeln. Diese Synthesen Impulse sollen Anregungen nicht nur in der Wissenschaft sondern auch in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geben. Darüber will das Vorhaben dazu beitragen, die gesellschaftlich-politische Wirkung der Projekte und der Fördermaßnahme zu verstärken.

 

NaWiKo umfasst vier wesentliche Arbeitsschritte, um diese Ziele zu erreichen:

  • Ermittlung des Koordinations- und Transferbedarfs der Projekte
  • Wissensaustausch und Vernetzung der Projekte, zum Beispiel durch themenspezifische Workshops sowie nationale und internationale Konferenzen
  • Synthese projektübergreifender Ergebnisse aus den Projekten in Synthesepapieren
  • Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Begleitkreises aus Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und wissenschaftlicher Politikberatung.

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Die zentrale Aufgabe des Projekts wird es sein, die Evidenz zu den Vor- und Nachteilen von marktbasierten Instrumenten der Ressourcenpolitik umfassend aufzuarbeiten. Die Analysen sollen dazu geeignet sein, die politischen Akteure bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Ressourceneffizienzprogramms umfassend mit der Evidenz zu den Wirkungen marktbasierter Instrumente zu informieren und ihre Entscheidungen dadurch zu unterstützen.

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Das Vorhaben beinhaltet die Untersuchung der Steuerungswirkungen von Visionen/Leitbildern einer klimaangepassten Stadt. In zwei ausgewählten Fallstädten werden die Visionen, die besonders die Betroffenheit vulnerabler Gruppen berücksichtigen sollen, gemeinsam mit lokalen Akteuren erarbeitet. Im Rahmen der BMBF Leitinitiative Zukunftsstadt wurde zunächst eine Definitionsphase von einem Jahr gefördert, die Forschung- und Entwicklungsphase begann im Oktober 2018.

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Das deutsche Umweltinformationsgesetz (UIG) ist in Form einer retrospektiven Gesetzesfolgenabschätzung zu evaluieren. Dabei ist zu untersuchen, ob die gesetzlichen Ziele des UIG, für einen freien Zugang zu Umweltinformationen bei informationspflichtigen Stellen sowie für ihre aktive Verbreitung zu sorgen, in der Praxis erreicht werden und welche weiteren Folgen das Gesetz hat. Das FFU wird unter Projektleitung von Frau Dr. Kerstin Tews dabei insbesondere an der Konzeption der retrospektiven Folgenabschätzung beteiligt sein, da es nicht nur über Methodenwissen zur Evaluierung verfügt, sondern auch über das entsprechende steuerungstheoretische Wissen zu den zu erhebenden Wirkungen. Zusätzlich wird das FFU an der Auswertung der empirischen Erhebung beteiligt sein und seine Expertise im Bereich der vergleichenden Policy Analyse und Policy-Transfer-Forschung einbringen. Für die sich aus der empirischen Erhebung abzeichnenden Schwachstellen im Vollzug des UIG und für die als kritisch zu bewertenden Folgen sollen Lehren aus guter Regierungs- und Verwaltungspraxis anderer Vertragsstaaten der Aarhus-Konvention gezogen werden, um letztlich Politikempfehlungen zur Hebung von Optimierungspotenziale zu entwickeln.

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Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums (BMUB) (https://www.klimaschutz.de/de) hat das Ziel, über spezifische Förderprogramme, gesellschaftliche Prozesse, technologische Innovationen sowie die Unterstützung der Markteinführung von Klimaschutztechnologien die Umsetzung der nationalen Klimaschutzziele anzustoßen. Sie deckt ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab und richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen. Die Förderung erfolgt für verschiedene Programme und Richtlinien, mit denen eine Vielzahl von vergleichbaren Projekten gefördert wird, sowie über Einzelprojekte, die jeweils sehr spezifisch ausgerichtet sind.

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Das UBA-Vorhaben „Den ökologischen Wandel gestalten – Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten Umweltprogramms 2030“ unterstützt das Programm (IUP) des Bundesumweltministeriums und strebt dabei die Weiterentwicklung, Operationalisierung und Umsetzung an, indem die Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen Transformations- und Nachhaltigkeitsforschung aufgegriffen, erweitert und in den IUP-Prozess integriert werden.

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Lehren & Lernen für eine zukunftsfähige Welt ist das Motto der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz an der Freien Universität Berlin. Seit 2009 öffnet das FFU zwei Mal im Jahr – immer im Frühling und im Herbst - den Campus der Freien Universität Berlin für Berliner Schulen. Eine Woche lang widmen wir uns den  Schlüsselthemen einer  nachhaltigen Entwicklung. Mit erlebnis- und handlungsorientierten Programmen und Fortbildungen machen wir für 5. und 6. Klassen und deren Lehrkräfte erfahrbar, was hinter den komplexen Begriffen Nachhaltigkeit + Klimaschutz steckt.

Laufzeit: 01.09.2009 – 31.12.2020

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Der fortschreitende Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energieträger, die Verknappung natürlicher Ressourcen und der Verlust biologischer Vielfalt zählen zu den vorrangigen Herausforderungen unserer Zeit. Diese zu bewältigen bedarf es eines grundsätzlichen Politikwechsels, der die Machtbalance zwischen den Ländern des globalen Nordens und Südens ebenso betrifft wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Grundfragen.

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COME RES zielt darauf ab, die Marktentwicklung erneuerbarer Energien im Elektrizitätssektor zu erleichtern. Mit Hilfe unterschiedlicher Projektaktivitäten sollen die Umsetzung und Anwendung der Bestimmungen über Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften unterstützt werden, wie sie in der neuen EU-Richtlinie 2018/2001 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (Erneuerbare-Energien-Richtlinie) definiert sind, welche bis 30. Juni 2021 in nationales Recht umgesetzt werden soll. Mit einem multi- und transdisziplinären Ansatz unterstützt COME RES die Entwicklung von Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften in neun europäischen Ländern (BE, DE, IT, LV, NL, NO, PL, PT, SP).

Deutschland verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Ausgestaltung von Umwelt- und Klimapolitik. Umweltpolitik ist hierzulande ein weit ausdifferenziertes Politikfeld, das von einer Vielfalt von Institutionen, Akteuren und Themen geprägt ist. Die langjährigen und vielfältigen Erfahrungen finden Interesse in anderen Ländern, die im Begriff sind Umweltpolitik zu institutionalisieren und die entsprechenden Kapazitäten und Instrumente auszubauen – insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer stehen hier hervor.

Zentrales Ziel des Projektes ist es folglich, wissenschaftlich fundiertes und anwendungsorientiertes Wissen über Gegenstände von Politiktransfer und Einflussfaktoren, die auf Politiktransfer wirken, zur Verfügung zu stellen

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TRANSENS ist ein Verbundvorhaben, in dem 16 Institute bzw. Fachgebiete von neun deutschen und zwei Schweizer Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. In TRANSENS soll transdisziplinär geforscht werden: Die interessierte Öffentlichkeit und andere außerakademische Akteure werden planvoll in Forschungskontexte, konkret in Transdisziplinäre Arbeitspakete (TAP) eingebunden.

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Mitarbeitende in Ministerien und Behörden tragen eine besondere Verantwortung bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Große gesellschaftliche Transformationsprozesse, wie das Erreichen der Pariser Klimaziele oder der SDGs erfordern sowohl individuelle Kompetenzen als auch entsprechende organisationale Kapazitäten.

Im UFOPLAN-Projekt „Transformationen wagen“ erarbeitet das FFU gemeinsam mit Politics for Tomorrow und weiteren Partnern wissenschaftlich fundiert und gemeinsam mit Praxispartner/innen ein Weiterbildungsprogramm als Lern- und Transformationslabor, das Mitarbeitene in ihren Organisationen stärkt, Wandelprozesse in Richtung Nachhaltigkeit zu gestalten.

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Die Europäische Union (EU) ist ein multi-dimensionaler, sich konstant wandelnder Akteur in der Global Governance. Abhängig von den jeweiligen Policy-Bereichen verfügt die EU über unterschiedliche Akteursqualität (Actorness) und Einfluss. Dabei entwickelt die EU sich durch ihre verschiedenen Governance Arrangements in den verschiedenen Politikfeldern stetig weiter. In manchen Governance-Strukturen spricht sie bereits mit einer Stimme, wie dies beispielsweise der Fall bei Handelsbeziehungen, Datenschutz oder auch Regulationen zu e-Kommunikation ist. In anderen Situationen hingegen nimmt die EU lediglich als intern fragmentierter Block an Dialogen der Globalen Governance teil, wie dies beispielweise bis vor kurzem noch im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der Fall war.

Vor diesem Hintergrund hat das TRIGGER Projekt das Ziel, EU-Institutionen notwendiges Wissen und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen die Akteursqualität, Effektivität und der Einfluss in Globaler Governance verstärkt und verbessert werden kann.

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