Das Innovationstempo in der Klimapolitik forcieren

Klima-Manipulateure

Klima-Manipulateure

Jänicke, Martin – 2010

Wenn die Politiker versagen, kommen dann die Ingenieure? Nach dem Debakel der Klimakonferenz von Kopenhagen hat die großtechnische Klimamanipulation (Geo-Engineering) enorm an Unterstützern gewonnen. Anlass für das Jahrbuch Ökologie, sich dieser grundsätzlichen Alternative zur Politik der Emissionsreduzierung und der Anpassung an den Klimawandel zu widmen, die zwei Ansätze verfolgt: die Beeinflussung der Sonneneinstrahlung und die CO2-Entfernung aus der Atmosphäre. Am Beispiel der Erdabkühlung durch Sulfatinjektionen in die Stratosphäre und durch Eisendüngung des Meeres werden zwei prominente Technikvarianten näher vorgestellt. Die Pro- und Contra-Argumente, die insgesamt bei der großtechnischen Klimamanipulation im Spiele sind, werden sorgfältig kartiert und bewertet. Wie es sich für ein Jahrbuch gehört, kommen aber auch weitere aktuelle Themen zur Sprache: Entwicklungen in Recht, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die über das hinausgehen, was man von Politikern und Ingenieuren (noch) erwartet.

Titel
Das Innovationstempo in der Klimapolitik forcieren
Verfasser
Jänicke, Martin
Datum
2010
Erschienen in
Altner, Günter / Leitschuh, Heike / Michelsen, Gerd / Simonis, Udo E. / von Weizsäcker, Ernst U.: Jahrbuch Ökologie 2011. Die Klima-Manipulateure. Rettet uns Politik oder Geo-Engineering?, Stuttgart 2010, S. 138 - 148.
Sprache
ger/deu
Art
Text