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Forschungsschwerpunkt II: Internationalisierung der Wissenschaft

Dieser Forschungsschwerpunkt untersucht, wie Prozesse von Globalisierung und Internationalisierung Vorstellungen von Diversität transformieren und bestehende geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Hochschulbereich herausfordern oder fortschreiben. Analysiert werden sowohl institutionelle Strategien – etwa Universitätsallianzen und politische Rahmenwerke – als auch die Erfahrungswelten mobiler Wissenschaftler*innen, die sich in unterschiedlichen akademischen Systemen bewegen.

Im Zentrum steht die Frage, wie Konzepte wie Exzellenz, Inklusion und Kooperation in internationalen wissenschaftlichen Kontexten interpretiert, umgesetzt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Projekte dieses Schwerpunkts untersuchen, wie Gender, Diversität und Internationalisierung auf verschiedenen Ebenen ineinandergreifen – von der europäischen Hochschulpolitik bis hin zu transatlantischen Formen wissenschaftlicher Mobilität.

Anknüpfend an Prof. Kathrin Zippels grundlegende Arbeiten zur internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit – insbesondere ihr Buch Women in Global Science (Stanford University Press, 2017) – analysiert dieser Schwerpunkt, wie Internationalisierungsstrategien zugleich neue Chancen eröffnen und bestehende Ungleichheiten reproduzieren können. Herausgearbeitet wird, wie Universitäten Gender und Diversität strategisch verankern und wie mobile Wissenschaftler*innen Inklusion, Anerkennung und institutionelle Grenzen im internationalen Wissenschaftsfeld verhandeln.