Arbeitsschwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung

Die Lehr- und Forschungsinteressen am Arbeitsschwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung bewegen sich im Spannungsfeld von Erkenntniszugängen (was können/sollten wir wissen?) und vergleichend-empirischer Forschung (was wissen wir/was wissen wir nicht?). Grundlegend hierfür sind die normative Orientierung am Frieden und das daraus resultierende Interesse an der Aufdeckung der Ursachen, Dynamiken und Folgen gewaltsamer Konflikte.

 

Die aktuellen Schwerpunkte umfassen entsprechend erstens die kritische Reflexion der Begriffsbildung (u.a. Frieden, Krieg, Gewalt, Terrorismus, ‚failed states’) und Wissensproduktion in der Friedens- und Konfliktforschung unter Berücksichtigung postkolonialer und feministischer Denkanstöße sowie zweitens die qualitative und quantitative Forschung zu den Dynamiken gewaltsamer Konflikte (räumliche und zeitliche Varianzen).